Manuel Álvarez Moreno (Manzanillo) Paquete II— 727 MW Erdgas
Manuel Álvarez Moreno (Manzanillo) Paquete II ist ein Gaskraftwerk, das in Mexiko liegt. Es hat eine installierte Leistung von 727 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Es wird von CFE betrieben.
11 Jahre alt
Mexiko, North America
- 57. größtes von 419 Kraftwerken in Mexiko
- Nr. 3.288 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.135 von 5.146 Erdgas-Kraftwerken weltweit
- 0,51% der installierten Leistung von Mexiko
11 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Erdgas-Flotte: 26,9 Jahre
CFE betreibt 104 Kraftwerke mit insgesamt 51.242 MW
6 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 7.547 MW
Quelle: CFE-CENACE
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Gas (490 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (45%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Mexiko- Kontinent
- North America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Manuel Álvarez Moreno (Manzanillo) Paquete II - Ein bedeutendes Gaskraftwerk in Mexiko
Das Kraftwerk Manuel Álvarez Moreno (Manzanillo) Paquete II ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Mexiko mit einer installierten Kapazität von 727 Megawatt (MW). Es wird von der staatlichen Elektrizitätsversorgungsgesellschaft Comisión Federal de Electricidad (CFE) betrieben, die eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes spielt. Dieses Kraftwerk ist Teil der Bemühungen Mexikos, seine Energieinfrastruktur zu modernisieren und den Anteil erneuerbarer Energien im nationalen Energiemix zu erhöhen, während gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert wird.
Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Primärbrennstoff, was es zu einer relativ sauberen Energiequelle im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl macht. Erdgas hat eine höhere Energieeffizienz und geringere Emissionen von Kohlendioxid (CO2) und anderen Schadstoffen. Die Verbrennung von Erdgas erzeugt weniger Stickoxide (NOx) und Schwefeldioxid (SO2), wodurch die Luftqualität in der Umgebung des Kraftwerks weniger beeinträchtigt wird. Technisch gesehen ist das Kraftwerk mit modernen Gasturbinen ausgestattet, die eine hohe thermische Effizienz aufweisen. Diese Turbinen nutzen den Brayton-Kreisprozess, bei dem Luft komprimiert und mit Erdgas vermischt wird, um eine effiziente Stromerzeugung zu gewährleisten.
In Bezug auf die Umwelt hat das Manuel Álvarez Moreno Kraftwerk sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Auf der einen Seite trägt der Einsatz von Erdgas zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei, was positiv für die Bekämpfung des Klimawandels ist. Auf der anderen Seite gibt es Bedenken hinsichtlich der Erdgasförderung, insbesondere im Hinblick auf die möglichen Umweltauswirkungen der Fracking-Technologie und der Methanemissionen, die während der Förderung und des Transports auftreten können. Dennoch gilt das Kraftwerk als ein wichtiger Bestandteil der Übergangsstrategie Mexikos zu einer nachhaltigeren Energiezukunft.
Die regionale Bedeutung des Manuel Álvarez Moreno Kraftwerks ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Es befindet sich in Manzanillo, einer wichtigen Hafenstadt an der Pazifikküste von Mexiko. Die Nähe zum Hafen ermöglicht eine effiziente Logistik für den Import von Erdgas und anderen benötigten Materialien. Darüber hinaus sichert das Kraftwerk die Energieversorgung für die umliegenden Gemeinden und Industrien, unterstützt das wirtschaftliche Wachstum in der Region und trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Insgesamt spielt das Manuel Álvarez Moreno (Manzanillo) Paquete II Kraftwerk eine entscheidende Rolle im Energiesektor Mexikos, indem es eine zuverlässige und relativ umweltfreundliche Energiequelle bereitstellt und somit zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beiträgt.
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