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Central Termoeléctrica "General Manuel Álvarez Moreno"2,754 MW Gas

Gas

Central Termoeléctrica "General Manuel Álvarez Moreno" ist ein 2,754 MW gas Kraftwerk in Mexiko. Inbetriebnahme im Jahr 1982. Besitzt von Comisión Federal de Electricidad.

Kapazität
2,754 MW

2.75 GW

Inbetriebnahmejahr
1982

44 Jahre alt

Eigentümer
Comisión Federal de Electricidad
Standort
19.0272°, -104.3197°

Mexiko, North America

Standort
Koordinaten: 19.027165, -104.319748
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Mexiko
Kontinent
North America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Zentrale Termoeléctrica "General Manuel Álvarez Moreno" in Mexiko

Die Zentrale Termoeléctrica "General Manuel Álvarez Moreno" ist ein bedeutendes Kraftwerk in Mexiko mit einer installierten Leistung von 2754 MW. Diese Anlage, die 1982 in Betrieb genommen wurde, ist im Besitz der Comisión Federal de Electricidad (CFE), dem staatlichen Unternehmen, das für die Erzeugung, Übertragung und Verteilung von Elektrizität in Mexiko verantwortlich ist. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, was es zu einem wichtigen Akteur in der mexikanischen Energieversorgung macht, insbesondere in einer Zeit, in der der Übergang zu saubereren Energiequellen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Erdgas ist bekannt für seine relativ niedrigen Emissionen im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl. Bei der Verbrennung von Erdgas entstehen hauptsächlich Kohlendioxid und Wasserdampf, während die Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Staubpartikeln wesentlich geringer sind. Dies macht Erdgas zu einer attraktiveren Option zur Stromerzeugung, insbesondere in städtischen Gebieten, wo Luftqualität ein wichtiges Anliegen darstellt. Dennoch bleibt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, einschließlich Erdgas, eine Herausforderung im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele und den Übergang zu erneuerbaren Energien.

Die Zentrale Termoeléctrica "General Manuel Álvarez Moreno" spielt eine zentrale Rolle im Energiesektor Mexikos. Sie sorgt nicht nur für eine zuverlässige Stromversorgung, sondern trägt auch zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei. In Zeiten hoher Nachfrage kann das Kraftwerk flexibel reagieren und zusätzliche Kapazitäten bereitstellen. Dies ist besonders wichtig in einem Land, in dem die Nachfrage nach Elektrizität stetig wächst, bedingt durch Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Entwicklung.

Neben ihrer Funktion als Energieerzeuger hat die Anlage auch regionale Bedeutung. Sie schafft Arbeitsplätze und fördert die wirtschaftliche Entwicklung in der Umgebung. Zudem ist die CFE bestrebt, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, indem sie moderne Technologien einsetzt, um die Effizienz zu maximieren und die Emissionen zu reduzieren.

Insgesamt ist die Zentrale Termoeléctrica "General Manuel Álvarez Moreno" ein Schlüsselbestandteil des mexikanischen Energiesystems. Sie steht jedoch auch im Mittelpunkt von Diskussionen über die zukünftige Energiepolitik des Landes, insbesondere in Bezug auf den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen und die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Die Herausforderungen und Chancen, die mit der Nutzung von Erdgas verbunden sind, werden auch weiterhin Einfluss auf die Strategien der CFE und die energetische Zukunft Mexikos haben.

MexikoEnergieprofil
419
Gesamtanlagen
141.6 GW
Gesamtkapazität
GasHydroOilCoal
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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