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Kraftwerk Torrevaldaliga Nord1,980 MW Coal

Coal

Das Kraftwerk Torrevaldaliga Nord ist ein Kohlekraftwerk in Italien. Es hat eine installierte Kapazität von 1.980 MW, die aus Kohleenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2009 in Betrieb genommen. Es wird von Enel betrieben.

Kapazität
1,980 MW

1.98 GW

Inbetriebnahmejahr
2009

17 Jahre alt

Eigentümer
Enel
Standort
42.1269°, 11.7583°

Italien, Europe

Standort
Koordinaten: 42.126900, 11.758300
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Coal
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Italien
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Torrevaldaliga Nord Kraftwerk: Ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Italien

Das Torrevaldaliga Nord Kraftwerk ist ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Italien, das eine installierte Leistung von 1980 MW aufweist. Es befindet sich in der Nähe der Stadt Civitavecchia, in der Region Latium, und wurde 2009 von der Enel-Gruppe in Betrieb genommen. Als eines der neuesten und leistungsstärksten Kohlekraftwerke in Italien spielt Torrevaldaliga Nord eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes. Es trägt erheblich zur Stromproduktion bei und unterstützt die Stabilität des italienischen Stromnetzes, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage.

Das Kraftwerk nutzt Kohle als primäre Energiequelle, was es zu einem typischen Vertreter der fossilen Brennstofftechnologie macht. Kohle hat den Vorteil einer hohen Energiedichte und ist in vielen Regionen der Welt relativ kostengünstig verfügbar. Torrevaldaliga Nord ist mit modernen Technologien ausgestattet, die darauf abzielen, die Effizienz der Kohlenutzung zu maximieren. Die Anlage verwendet fortschrittliche Systeme zur Abgasreinigung, um die Emissionen von Schadstoffen zu minimieren und die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Dennoch bleibt die Nutzung von Kohle umstritten, da sie zu signifikanten CO2-Emissionen führt, die zur globalen Erwärmung beitragen.

Die Umweltbilanz des Torrevaldaliga Nord Kraftwerks ist ein wichtiges Thema in der öffentlichen Diskussion. Trotz der eingesetzten Technologien zur Emissionsminderung ist die Nutzung von Kohle als Brennstoff nicht nachhaltig und steht im Widerspruch zu den Zielen der Europäischen Union, die darauf abzielt, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu reduzieren und den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu fördern. In den letzten Jahren hat Italien Fortschritte bei der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien in seinem Energiemix gemacht, was zu einer Verringerung der Abhängigkeit von Kohle führen könnte.

Regional spielt das Kraftwerk eine wichtige Rolle für die Wirtschaft der Umgebung. Es schafft Arbeitsplätze sowohl in der Bau- als auch in der Betriebsphase und hat positive wirtschaftliche Effekte auf die lokale Gemeinschaft. Zudem ist es ein bedeutender Akteur im italienischen Energiemarkt, der dazu beiträgt, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Kombination aus hoher Kapazität und moderner Technologie macht Torrevaldaliga Nord zu einem Schlüsselfaktor in der Energiewende Italiens, auch wenn die Herausforderungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit nicht zu unterschätzen sind.

Insgesamt ist das Torrevaldaliga Nord Kraftwerk ein Beispiel für die komplexen Herausforderungen, die mit der Energieproduktion aus fossilen Brennstoffen verbunden sind, und verdeutlicht die Notwendigkeit eines schrittweisen Übergangs zu saubereren Energieformen in der italienischen und europäischen Energiepolitik.

ItalienEnergieprofil
542
Gesamtanlagen
131.1 GW
Gesamtkapazität
GasHydroCoalOil
Top-Brennstoffe
Kohlekraftwerke: Eine umfassende Betrachtung der Energiegewinnung aus Kohle

Kohle ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Energiequellen zur Stromerzeugung. Weltweit gibt es etwa 2608 Kohlekraftwerke in 74 Ländern mit einer Gesamtkapazität von 2257,3 GW. Diese Kraftwerke nutzen den thermischen Prozess, bei dem Kohle verbrannt wird, um Wärme zu erzeugen. Diese Wärme wird verwendet, um Wasser zu Dampf zu erhitzen, der dann Turbinen antreibt, um elektrische Energie zu erzeugen. Der Prozess umfasst mehrere Schritte, darunter die Verbrennung von Kohle, die Dampferzeugung, die Turbinenrotation und schließlich die Umwandlung der mechanischen Energie in elektrische Energie durch Generatoren.

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