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TORREVALDALIGA South1,488 MW Gas

Gas

TORREVALDALIGA South ist ein Gaskraftwerk in Italien. Es hat eine installierte Leistung von 1.488 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Es wird von Tirreno betrieben.

Kapazität
1,488 MW

1.49 GW

Inbetriebnahmejahr
2010

16 Jahre alt

Eigentümer
Tirreno
Standort
42.1241°, 11.7624°

Italien, Europe

Standort
Koordinaten: 42.124100, 11.762400
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Italien
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Torrevaldaliga South: Ein bedeutendes Gaskraftwerk in Italien

Das Kraftwerk Torrevaldaliga South, mit einer installierten Leistung von 1488 MW, ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Italien, das sich in der Region Latium befindet. Es wird von der Tirreno-Gruppe betrieben und spielt eine wichtige Rolle in der Energieversorgung des Landes. Die Anlage nutzt Erdgas als primäre Energiequelle, was sie zu einer wichtigen Komponente der italienischen Stromerzeugung macht. Gasbetriebene Kraftwerke haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da sie flexibler als Kohlekraftwerke sind und schnell auf Schwankungen im Strombedarf reagieren können. Dies ist besonders wichtig in einem Land, das zunehmend auf erneuerbare Energien setzt, um den Übergang zu einer nachhaltigeren Energiezukunft zu unterstützen.

Die technische Funktionsweise des Kraftwerks beruht auf der Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen, die mechanische Energie erzeugen, die dann in elektrische Energie umgewandelt wird. Erdgas hat im Vergleich zu Kohle und Öl einen niedrigeren Kohlenstoffausstoß, was die Anlage umweltfreundlicher macht. Dennoch ist die Förderung und der Transport von Erdgas nicht ohne Umweltauswirkungen, insbesondere in Bezug auf Methanemissionen, die während des gesamten Lebenszyklus des Gases entstehen können. Die italienische Regierung und die Betreiber bemühen sich jedoch, diese Emissionen zu minimieren und die Effizienz der Gaskraftwerke zu maximieren, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Torrevaldaliga South ist nicht nur für die Energieversorgung von Bedeutung, sondern auch für die regionale Wirtschaft. Das Kraftwerk schafft Arbeitsplätze und fördert die lokale Infrastruktur. Darüber hinaus trägt es zur Stabilität des Stromnetzes bei, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage oder wenn erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie nicht ausreichend Strom liefern können. In einem Land, das sich in einem Übergangsprozess hin zu nachhaltigeren Energiequellen befindet, ist die Rolle von Gaskraftwerken wie Torrevaldaliga South entscheidend, um eine zuverlässige und kontinuierliche Energieversorgung sicherzustellen.

Insgesamt stellt das Kraftwerk Torrevaldaliga South einen wichtigen Bestandteil der italienischen Energieinfrastruktur dar. Es unterstützt nicht nur die aktuellen Energiebedürfnisse des Landes, sondern spielt auch eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der nationalen Energiestrategien, die darauf abzielen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen. Durch die Kombination von moderner Technologie und einer flexiblen Energiequelle leistet das Kraftwerk einen wertvollen Beitrag zur Energiewende in Italien.

ItalienEnergieprofil
542
Gesamtanlagen
131.1 GW
Gesamtkapazität
GasHydroCoalOil
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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