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Kraftwerk "Alessandro Volta"934 MW Gas

Gas

Die Centrale termoelettrica "Alessandro Volta" ist ein Gaskraftwerk, das sich in Italien befindet. Es hat eine installierte Leistung von 934 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1992 in Betrieb genommen. Es wird von Enel betrieben.

Kapazität
934 MW
Inbetriebnahmejahr
1992

34 Jahre alt

Eigentümer
Enel
Standort
42.3589°, 11.5338°

Italien, Europe

Standort
Koordinaten: 42.358950, 11.533843
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Italien
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Centrale termoelettrica 'Alessandro Volta': Ein bedeutendes Gaskraftwerk in Italien

Die Centrale termoelettrica 'Alessandro Volta' ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Italien, das 1992 in Betrieb genommen wurde. Mit einer installierten Leistung von 934 MW spielt dieses Kraftwerk eine wesentliche Rolle im italienischen Energiesektor. Es gehört Enel, einem der größten Energieunternehmen in Europa, und trägt zur Sicherstellung der Stromversorgung in einer der energieintensivsten Regionen des Landes bei.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, was es zu einer der effizientesten und umweltfreundlicheren Optionen für die Stromerzeugung macht. Erdgas verbrennt sauberer als fossile Brennstoffe wie Kohle oder Öl, was zu geringeren CO2-Emissionen führt. Die Technologie, die in der Centrale termoelettrica 'Alessandro Volta' verwendet wird, ermöglicht eine hohe Effizienz bei der Umwandlung von Brennstoff in elektrische Energie, was einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Gesamtenergieverbrauchs leistet.

Die Umweltbilanz des Gaskraftwerks ist im Vergleich zu herkömmlichen Kohlekraftwerken deutlich positiver. Durch die Nutzung von Erdgas wird die Luftqualität in der Region verbessert, da weniger Schadstoffe und Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen. Dennoch ist zu beachten, dass auch Erdgas bei seiner Förderung und Nutzung Umweltbelastungen verursachen kann, insbesondere durch Methanemissionen, die im Rahmen von Leckagen während der Förderung und des Transports freigesetzt werden können.

Regional hat die Centrale termoelettrica 'Alessandro Volta' eine strategische Bedeutung. Sie unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern trägt auch zur Stabilität des Stromnetzes in Italien bei. In Zeiten hoher Nachfrage kann das Kraftwerk schnell hochgefahren werden, um die benötigte Energie bereitzustellen. Dies ist besonders wichtig in einem Land, das oft auf eine Vielzahl von Energiequellen angewiesen ist, um die Bedürfnisse seiner Bevölkerung und Industrie zu decken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Centrale termoelettrica 'Alessandro Volta' ein entscheidendes Element der italienischen Energieinfrastruktur darstellt. Ihr Beitrag zur Stromversorgung, die Verwendung von Erdgas als relativ sauberen Brennstoff und ihre regionale Bedeutung machen sie zu einem wichtigen Bestandteil der Bemühungen Italiens, die Energieproduktion nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig die Energieversorgung zu sichern.

ItalienEnergieprofil
542
Gesamtanlagen
131.1 GW
Gesamtkapazität
GasHydroCoalOil
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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