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Castelnou Energía791 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Castelnou Energía ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Spanien auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 791 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Engie Electrabel, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2003 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Spanien nimmt Castelnou Energía den #32-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 791 MW-Kapazität stellt einen 1,64 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Spanien dar, die derzeit bei 48.147 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Spanien ist die BESOS GRUPO 5 mit einer Leistung von 1.671 MW, wodurch die Castelnou Energía im Vergleich etwa 2,1 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,6478 % der gesamten Erzeugungskapazität von Spanien von 122.104 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.771.664 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Spanien jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 692.916 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 41,2167° Breitengrad und -0,2928° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört TERUEL GR 3 (coal, 1.055,8 MW), ESCATRON (gas, 804,4 MW), Escatrón Thermal Power Plant (gas, 804 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Spanien.

Kapazität
791 MW
Inbetriebnahmejahr
2003

23 Jahre alt

Eigentümer
Engie Electrabel
Standort
41.2167°, -0.2928°

Spanien, Europe

Standort

Koordinaten: 41.216667, -0.292778
In Google Maps öffnen
Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.53 Mt
3118 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
35.14 Mt
Over 23 years of operation
Est. Retirement
2033
7 years remaining
Annual emissions equivalent to
332.1K
cars per year
203.7K
homes per year
69.4M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Spanien
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Castelnou Energía: Eine zentrale Gaskraftanlage in Spanien

Die Castelnou Energía ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Spanien mit einer installierten Leistung von 791 Megawatt (MW). Die Anlage befindet sich im Besitz von Engie Electrabel und wurde im Jahr 2003 in Betrieb genommen. Sie spielt eine entscheidende Rolle in der spanischen Energieversorgung, indem sie zuverlässige und flexible Energie liefert, die zur Stabilität des nationalen Stromnetzes beiträgt. In Zeiten hoher Nachfrage oder unvorhergesehener Unterbrechungen von erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Solarenergie kann Castelnou Energía schnell einspringen, um die Energieversorgung aufrechtzuerhalten und die Netzstabilität zu gewährleisten. Diese Flexibilität ist besonders wichtig, da Spanien zunehmend auf erneuerbare Energien setzt und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen schrittweise verringert werden soll.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als primären Brennstoff. Erdgas gilt als einer der saubersten fossilen Brennstoffe, da es im Vergleich zu Kohle und Öl bei der Verbrennung deutlich weniger CO2-Emissionen erzeugt. Die Verwendung von Erdgas in Kraftwerken wie Castelnou Energía trägt dazu bei, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern. Darüber hinaus ermöglicht die Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung, die in vielen modernen Gaskraftwerken eingesetzt wird, eine höhere Effizienz, indem sowohl Strom als auch Wärme aus dem gleichen Brennstoff erzeugt werden. Diese Effizienzsteigerungen sind entscheidend, um die Umweltbelastung weiter zu minimieren und den Energieverbrauch zu optimieren.

Die Umweltauswirkungen des Castelnou Energía-Kraftwerks sind im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen relativ gering, jedoch gibt es weiterhin Herausforderungen im Hinblick auf die Reduzierung von Stickoxidemissionen und anderen Schadstoffen. Engie Electrabel hat Anstrengungen unternommen, um die Umweltauswirkungen der Anlage zu überwachen und zu minimieren, was Teil der Strategie des Unternehmens ist, nachhaltiger zu wirtschaften und die ökologische Fußabdruck zu verringern.

Regional hat Castelnou Energía eine bedeutende wirtschaftliche und soziale Rolle. Die Anlage schafft Arbeitsplätze und trägt zur lokalen Wirtschaft bei, indem sie Fachkräfte in der Region anzieht und Dienstleistungen für den Betrieb und die Wartung der Anlage bereitstellt. Darüber hinaus unterstützt das Kraftwerk die regionale Entwicklung, indem es die Energieinfrastruktur stärkt und die Versorgungssicherheit verbessert. In einem Land, das ständig bestrebt ist, seine Energiequellen diversifiziert und nachhaltiger zu gestalten, bleibt Castelnou Energía ein wichtiger Pfeiler in der Übergangsphase hin zu einer kohlenstoffärmeren Zukunft. Mit seiner leistungsstarken Kapazität und seiner flexiblen Betriebsweise wird das Kraftwerk auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in Spaniens Energiestrategie spielen.

SpanienEnergieprofil

981
Gesamtanlagen
122.1 GW
Gesamtkapazität
GasHydroNuclearWind
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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