Castelló Wärmekraftwerk— 1.621 MW Erdgas
Das Castelló Wärmekraftwerk ist ein Gaskraftwerk in Spanien. Es hat eine installierte Kapazität von 1.621 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1972 in Betrieb genommen. Es wird von Iberdrola betrieben.
1.62 GW
54 Jahre alt
Spanien, Europe
- 7. größtes von 981 Kraftwerken in Spanien
- Nr. 1.139 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 257 von 5.146 Erdgas-Kraftwerken weltweit
- 1,33% der installierten Leistung von Spanien
54 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Erdgas-Flotte: 26,9 Jahre
Iberdrola betreibt 66 Kraftwerke mit insgesamt 30.109 MW
28 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 6.376 MW
Quelle: Wikidata
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Gas (490 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (45%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Spanien- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Castelló Thermal Power Station: Ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in Spanien
Das Castelló-Kohlekraftwerk ist ein bedeutendes thermisches Kraftwerk in Spanien mit einer installierten Leistung von 1621 MW. Es wurde 1972 von der spanischen Energiegesellschaft Iberdrola in Betrieb genommen und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, was es zu einer wichtigen Komponente im Energiemix Spaniens macht. Erdgas ist bekannt für seine relativ hohen Effizienz und geringeren CO2-Emissionen im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl. Diese Eigenschaften machen es zu einer attraktiven Option für die Stromerzeugung, insbesondere in Zeiten der Energiewende, in der der Druck besteht, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und gleichzeitig die Emissionen zu reduzieren.
Die Castelló-Thermalkraftanlage hat nicht nur technologische Bedeutung, sondern auch eine entscheidende Rolle in der regionalen Energieversorgung. Sie trägt zur Stabilität des Stromnetzes bei, indem sie in der Lage ist, bei Bedarf schnell auf Nachfrageschwankungen zu reagieren. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne schwankenden Erzeugungsmustern unterliegen. Durch die Bereitstellung von Grundlast- und Spitzenlaststrom hilft die Anlage, die Versorgungssicherheit in der Region Castellón und darüber hinaus zu gewährleisten.
In Bezug auf die Umwelt hat das Castelló-Kraftwerk sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Während die Verwendung von Erdgas im Vergleich zu Kohlekraftwerken zu niedrigeren Emissionen von Treibhausgasen führt, gibt es dennoch Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die bei der Förderung und dem Transport von Erdgas auftreten können. Zudem sind die Auswirkungen auf die lokale Luftqualität und die möglichen gesundheitlichen Folgen für die Anwohner ein Thema, das in der öffentlichen Diskussion steht. Iberdrola hat sich jedoch verpflichtet, die Umweltstandards kontinuierlich zu verbessern und Maßnahmen zur Emissionsreduzierung umzusetzen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Castelló-Thermalkraftwerk aufgrund seiner Leistung und seines Brennstofftyps eine zentrale Rolle im spanischen Energiesektor spielt. Es ist ein Beispiel dafür, wie fossile Brennstoffe weiterhin eine bedeutende Rolle in der Übergangsphase zu einer nachhaltigeren Energiezukunft spielen, während gleichzeitig die Herausforderungen hinsichtlich Umweltschutz und Klimawandel angegangen werden müssen. Die Anlage ist nicht nur für die Energieversorgung Spaniens von Bedeutung, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft und die Entwicklung des Energiemarktes in der Region.
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