Die Anlage CASTELLON ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Spanien auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 782 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem IBERDROLA GENERACION S.A., der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2002 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Spanien nimmt CASTELLON den #39-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 782 MW-Kapazität stellt einen 1,62 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Spanien dar, die derzeit bei 48.147 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Spanien ist die BESOS GRUPO 5 mit einer Leistung von 1.671 MW, wodurch die CASTELLON im Vergleich etwa 2,1 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,6404 % der gesamten Erzeugungskapazität von Spanien von 122.104 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.740.128 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Spanien jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 685.032 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 39,9592° Breitengrad und -0,0010° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Central Térmica de Castellón (gas, 1.621 MW), Castelló thermal power station (gas, 1.621 MW), Central térmica de Sagunto (gas, 1.233 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Spanien.
24 Jahre alt
Spanien, Europe
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Spanien- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Gaskraftwerk Castellón: Ein zentraler Akteur im spanischen Energiesektor
Das Gaskraftwerk Castellón, mit einer installierten Leistung von 782 MW, ist eine bedeutende Energiequelle in Spanien und wird von IBERDROLA GENERACION S.A. betrieben. In Betrieb genommen im Jahr 2002, spielt dieses Kraftwerk eine entscheidende Rolle in der spanischen Energieversorgung, insbesondere im Hinblick auf die Stabilität und Flexibilität des Stromnetzes. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, eine fossile Energiequelle, die bekannt für ihre relativ hohe Effizienz und geringeren CO2-Emissionen im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle und Öl ist. Diese Eigenschaften machen Erdgas zu einer bevorzugten Wahl in der Übergangsphase zu nachhaltigeren Energieformen. Technisch gesehen ist das Kraftwerk mit modernen Turbinen ausgestattet, die eine schnelle Reaktion auf Schwankungen in der Stromnachfrage ermöglichen, was besonders wichtig ist in einem zunehmend volatilen Energiemarkt, der stark von erneuerbaren Energiequellen abhängt.
In Bezug auf die Umwelt hat das Gaskraftwerk Castellón zwar geringere CO2-Emissionen als konventionelle Kohlekraftwerke, jedoch bleibt der Betrieb von Gaskraftwerken nicht ohne Umweltbelastungen. Die Verbrennung von Erdgas führt weiterhin zur Emission von Treibhausgasen, wenn auch in geringerem Maße. Darüber hinaus besteht das Risiko von Methanemissionen, die während der Förderung, Verarbeitung und des Transports des Erdgases auftreten können. Trotz dieser Herausforderungen hat die spanische Regierung mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Umweltauswirkungen von Gaskraftwerken zu minimieren und gleichzeitig deren Rolle als Übergangstechnologie zu fördern.
Regional hat das Kraftwerk Castellón eine signifikante Bedeutung für die lokale Wirtschaft und die Energieversorgung. Es sichert Arbeitsplätze und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie ist auch entscheidend für die Ansiedlung und den Betrieb von Industrien in der Umgebung. Angesichts der wachsenden Abhängigkeit Spaniens von erneuerbaren Energien ist die Rolle von Gaskraftwerken wie Castellón besonders wichtig, um die Lücken zu schließen, die durch die intermittierende Natur von Solar- und Windenergie entstehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gaskraftwerk Castellón ein integraler Bestandteil des spanischen Energiesystems ist, das sowohl die Herausforderungen der Energieversorgung als auch die Umweltverantwortung in einem sich wandelnden Energiemarkt adressiert.
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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