Kallpa ist ein Gaskraftwerk in Peru. Es hat eine installierte Leistung von 952,3 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Es wird von Kallpa Generación S.A. betrieben.
11 Jahre alt
Peru, South America
- 1. größtes von 32 Kraftwerken in Peru
- Nr. 2.584 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 749 von 5.146 Erdgas-Kraftwerken weltweit
- 12,81% der installierten Leistung von Peru
11 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Erdgas-Flotte: 26,9 Jahre
Kallpa Generación S.A betreibt 1 Kraftwerke mit insgesamt 952 MW
8 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 2.946 MW
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Gas (490 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (45%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Peru- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kallpa-Gaskraftwerk in Peru: Technische und Umweltaspekte
Das Kallpa-Gaskraftwerk ist eine bedeutende Energieerzeugungsanlage in Peru, die mit einer installierten Leistung von 952,3 MW zu den größten ihrer Art im Land gehört. Das Kraftwerk wird von Kallpa Generación S.A. betrieben und spielt eine zentrale Rolle im peruanischen Energiesektor. Es trägt nicht nur zur Deckung des nationalen Strombedarfs bei, sondern unterstützt auch die Stabilität des Stromnetzes in einer Zeit, in der die Nachfrage nach Energie stetig steigt. Die Anlage nutzt Erdgas als primäre Energiequelle, was sie zu einer flexiblen und relativ sauberen Option in der Stromerzeugung macht. Erdgas hat einen höheren Heizwert im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen und emittiert beim Verbrennungsprozess weniger CO2 und Schadstoffe, was den ökologischen Fußabdruck des Kraftwerks im Vergleich zu Kohlekraftwerken deutlich reduziert. Zudem ermöglicht die Verwendung von Erdgas eine bessere Anpassungsfähigkeit an Schwankungen in der Stromnachfrage, da Gaskraftwerke schnell hoch- und runtergefahren werden können. Umwelttechnisch ist das Kallpa-Kraftwerk jedoch nicht ohne Herausforderungen; obwohl die Emissionen im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen geringer sind, bleibt die Abhängigkeit von Erdgas und die damit verbundene Förderung und Transport des Brennstoffs ein kritisches Thema. Insbesondere die Infrastruktur für den Erdgastransport muss kontinuierlich überwacht und verbessert werden, um Umweltrisiken zu minimieren. Darüber hinaus ist die Entsorgung von Abwärme und anderen Nebenprodukten ein Aspekt, der in der Betriebsführung berücksichtigt werden muss. Regional betrachtet hat das Kallpa-Gaskraftwerk eine wichtige Stellung, da es nicht nur zur Energieversorgung von Städten und Gemeinden in der Umgebung beiträgt, sondern auch Arbeitsplätze schafft und wirtschaftliche Impulse setzt. Die Entwicklung des Kraftwerks ist ein Beispiel für die Bemühungen Perus, die Energieversorgung diversifiziert und nachhaltiger zu gestalten, insbesondere im Kontext der wachsenden Bevölkerung und der industriellen Entwicklung. Insgesamt stellt das Kallpa-Gaskraftwerk einen wichtigen Bestandteil der Energieinfrastruktur Perus dar, das sich in einem dynamischen Umfeld befindet, in dem erneuerbare Energiequellen zunehmend an Bedeutung gewinnen, jedoch die Notwendigkeit einer zuverlässigen und flexiblen Energieerzeugung, wie sie durch Gaskraftwerke bereitgestellt wird, weiterhin besteht.
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