Chilca 1 ist ein Gaskraftwerk in Peru. Es hat eine installierte Leistung von 734,1 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Es wird von Energía del Sur S.A. betrieben.
16 Jahre alt
Peru, South America
- 3. größtes von 32 Kraftwerken in Peru
- Nr. 3.267 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.123 von 5.146 Erdgas-Kraftwerken weltweit
- 9,88% der installierten Leistung von Peru
16 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Erdgas-Flotte: 26,9 Jahre
Energía del Sur S.A. betreibt 13 Kraftwerke mit insgesamt 3.746 MW
8 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 3.164 MW
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Gas (490 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (45%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Peru- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk Chilca 1: Ein wichtiger Pfeiler der Energieversorgung in Peru
Das Kraftwerk Chilca 1 ist ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in Peru mit einer installierten Leistung von 734,1 MW. Es befindet sich in der Region Lima und wird von der Firma Energía del Sur S.A. betrieben. Chilca 1 spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes, indem es einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Strombedarfs leistet und somit die wirtschaftliche Entwicklung in Peru unterstützt.
Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff, was sowohl technische als auch umwelttechnische Vorteile mit sich bringt. Erdgas gilt als eine der saubereren fossilen Brennstoffalternativen, da es im Vergleich zu Kohle oder Öl eine geringere CO2-Emission pro erzeugter Energieeinheit aufweist. Dies ist besonders wichtig in einem Land wie Peru, das bestrebt ist, die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren und die Luftqualität zu verbessern. Die Verwendung von Erdgas ermöglicht es Chilca 1, effizient zu arbeiten und die Betriebskosten im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen zu reduzieren.
Die Umweltverträglichkeit des Kraftwerks wird durch moderne Technologien zur Emissionskontrolle unterstützt, die dazu beitragen, die Freisetzung von Schadstoffen zu verringern. Dennoch bleibt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen eine Herausforderung für die Umweltpolitik des Landes. In den letzten Jahren hat Peru verstärkt Anstrengungen unternommen, um den Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix zu erhöhen. Dennoch bleibt Chilca 1 eine Schlüsselressource für die Stabilität der Stromversorgung, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage.
Regionale Bedeutung kommt Chilca 1 auch durch seine Lage zu. Es befindet sich in einem strategischen Gebiet, das eine Verbindung zu wichtigen Verbrauchszentren in der Hauptstadt Lima und darüber hinaus bietet. Dies ermöglicht eine effiziente Verteilung des erzeugten Stroms und trägt zur Reduzierung von Stromausfällen in dieser dicht besiedelten Region bei. Das Kraftwerk ist somit nicht nur für die unmittelbare Umgebung von Bedeutung, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf die gesamte nationale Infrastruktur.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kraftwerk Chilca 1 ein unverzichtbarer Bestandteil des peruanischen Energiesystems ist. Es kombiniert eine hohe Leistungsfähigkeit mit einer relativ umweltfreundlichen Technologie und spielt eine zentrale Rolle in der Gewährleistung einer stabilen und zuverlässigen Energieversorgung für das Land. Angesichts der Herausforderungen und Chancen im Bereich der Energieproduktion wird erwartet, dass Chilca 1 weiterhin eine Schlüsselrolle in der Energielandschaft Perus spielen wird.
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