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Norte II433 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Norte II ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Mexiko auf dem Kontinent Nordamerika. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 433 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem CFE/PIE, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1999 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Mexiko nimmt Norte II den #68-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 433 MW-Kapazität stellt einen 0,66 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Mexiko dar, die derzeit bei 65.573 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Mexiko ist die Petacalco thermal power station mit einer Leistung von 2.778 MW, wodurch die Norte II im Vergleich etwa 6,4 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3058 % der gesamten Erzeugungskapazität von Mexiko von 141.584 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 1.517.232 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Mexiko jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 505.744 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 28,4333° Breitengrad und -105,9153° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Chihuahua II (El Encino) (gas, 619,4 MW), Central de ciclo combinado Chihuahua II (gas, 619 MW), Delicias (solar, 30 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Mexiko.

Kapazität
433 MW
Inbetriebnahmejahr
1999

27 Jahre alt

Eigentümer
CFE/PIE
Standort
28.4333°, -105.9153°

Mexiko, North America

Standort

Koordinaten: 28.433300, -105.915300
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
836.4 Kt
1707 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
22.58 Mt
Over 27 years of operation
Closing Soon
2029
3 years remaining
Annual emissions equivalent to
181.8K
cars per year
111.5K
homes per year
38.0M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Mexiko
Kontinent
North America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Norte II: Ein bedeutendes Gaskraftwerk in Mexiko

Das Kraftwerk Norte II ist ein modernes Gaskraftwerk mit einer installierten Leistung von 433 Megawatt (MW) und befindet sich in Mexiko. Es wird von der Comisión Federal de Electricidad (CFE) in Zusammenarbeit mit der Private Investment Enterprise (PIE) betrieben. Die Anlage spielt eine entscheidende Rolle im mexikanischen Energiesektor, indem sie zur Stabilität und Zuverlässigkeit der Stromversorgung beiträgt. Insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage kann Norte II als flexibler und effizienter Energielieferant agieren, was für die Unterstützung des nationalen Stromnetzes von großer Bedeutung ist.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als primäre Energiequelle, ein fossiler Brennstoff, der in der Regel als sauberer gilt als andere fossile Brennstoffe wie Kohle oder Öl. Erdgas verbrennt effizient und produziert deutlich geringere Mengen an Kohlendioxid (CO2) und anderen schädlichen Emissionen. Die technischen Details des Kraftwerks umfassen moderne Turbinentechnologien, die eine hohe Effizienz und geringere Umweltauswirkungen ermöglichen. Die Verwendung von Erdgas kann auch zur Reduzierung der Abhängigkeit von erneuerbaren Energien beitragen, indem sie eine stabile Grundlastversorgung sicherstellt, während gleichzeitig der Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen gefördert wird.

Die Umweltverträglichkeit von Gaskraftwerken wie Norte II ist ein kritisches Thema. Obwohl Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen weniger umweltschädlich ist, trägt es dennoch zur globalen Erwärmung bei und ist nicht ohne Risiken. Leckagen von Methan, einem potenten Treibhausgas, können während der Gewinnung, Verarbeitung und des Transports von Erdgas auftreten. Daher stehen Betreiber und Regulierungsbehörden vor der Herausforderung, die Emissionen zu minimieren und sicherzustellen, dass die Umweltstandards eingehalten werden.

Regional hat das Kraftwerk Norte II eine erhebliche Bedeutung, da es nicht nur zur Deckung des Energiebedarfs des umliegenden Gebiets beiträgt, sondern auch Arbeitsplätze schafft und wirtschaftliches Wachstum fördert. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie ist entscheidend für die Entwicklung industrieller Aktivitäten und die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung. Zudem spielt das Kraftwerk eine wichtige Rolle in der Strategie Mexikos zur Diversifizierung seiner Energiequellen und zur Erhöhung der Energieunabhängigkeit. Insgesamt ist Norte II ein Schlüsselprojekt innerhalb der nationalen Energiepolitik, das sowohl die wirtschaftliche als auch die umwelttechnische Zukunft Mexikos beeinflusst.

MexikoEnergieprofil

419
Gesamtanlagen
141.6 GW
Gesamtkapazität
GasHydroOilCoal
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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