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Chihuahua II (El Encino)619,4 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Chihuahua II (El Encino) ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Mexiko auf dem Kontinent Nordamerika. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 619,4 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem CFE, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2016 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Mexiko nimmt Chihuahua II (El Encino) den #33-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 619,4 MW-Kapazität stellt einen 0,94 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Mexiko dar, die derzeit bei 65.573 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Mexiko ist die Petacalco thermal power station mit einer Leistung von 2.778 MW, wodurch die Chihuahua II (El Encino) im Vergleich etwa 4,5 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,4375 % der gesamten Erzeugungskapazität von Mexiko von 141.584 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.170.378 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Mexiko jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 723.459 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 28,4461° Breitengrad und -105,9200° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Central de ciclo combinado Chihuahua II (gas, 619 MW), Norte II (gas, 433 MW), Delicias (solar, 30 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Mexiko.

Kapazität
619,4 MW
Inbetriebnahmejahr
2016

10 Jahre alt

Eigentümer
CFE
Standort
28.4461°, -105.9200°

Mexiko, North America

Standort

Koordinaten: 28.446100, -105.920000
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.20 Mt
2442 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
11.96 Mt
Over 10 years of operation
Est. Retirement
2046
20 years remaining
Annual emissions equivalent to
260.1K
cars per year
159.5K
homes per year
54.4M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Mexiko
Kontinent
North America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Das Kraftwerk Chihuahua II (El Encino) in Mexiko: Technische Details und regionale Bedeutung

Das Kraftwerk Chihuahua II, auch bekannt als El Encino, ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Mexiko mit einer installierten Leistung von 619,4 MW. Es wird von der Comisión Federal de Electricidad (CFE), dem staatlichen Elektrizitätsunternehmen, betrieben und spielt eine entscheidende Rolle in der Energiestruktur des Landes. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als primäre Energiequelle, was es zu einem wichtigen Bestandteil der mexikanischen Energiepolitik macht, die darauf abzielt, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und gleichzeitig die Energieeffizienz zu steigern.

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen produziert als Kohle oder Öl. Die Verwendung von Erdgas als Brennstoff in Kraftwerken wie Chihuahua II trägt zur Senkung der Treibhausgasemissionen in Mexiko bei, was einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat. Zudem bietet Erdgas eine flexible und zuverlässige Energiequelle, die es ermöglicht, die Energieversorgung flexibel an die Nachfrage anzupassen. Dies ist besonders wichtig in einem Land, in dem die Nachfrage nach elektrischer Energie in den letzten Jahren stetig gestiegen ist.

Das Kraftwerk Chihuahua II befindet sich in einer strategisch wichtigen Region, die sowohl für die Energieproduktion als auch für die industrielle Entwicklung von Bedeutung ist. Die Region Chihuahua hat sich zu einem bedeutenden Industriezentrum entwickelt, und die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie ist entscheidend für die Unterstützung weiterer wirtschaftlicher Aktivitäten. Das Kraftwerk trägt nicht nur zur Stabilität der elektrischen Versorgung in der Region bei, sondern leistet auch einen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Förderung des wirtschaftlichen Wachstums.

In Bezug auf die Umwelt hat das Kraftwerk Chihuahua II Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna zu minimieren. Es ist wichtig, dass Gaskraftwerke wie dieses in einer Weise betrieben werden, die die Umweltbelastung reduziert, während gleichzeitig die Energieproduktion aufrechterhalten wird. Der Einsatz moderner Technologien zur Emissionskontrolle und zur Verbesserung der Energieeffizienz sind entscheidende Faktoren, die die Umweltbilanz des Kraftwerks positiv beeinflussen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kraftwerk Chihuahua II (El Encino) ein wesentlicher Bestandteil des mexikanischen Energiesektors ist. Seine Kapazität von 619,4 MW und die Nutzung von Erdgas als Brennstoff machen es zu einer wichtigen Quelle für saubere und effiziente Energie. Darüber hinaus spielt das Kraftwerk eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region Chihuahua und trägt zur Erreichung der nationalen Umweltziele bei.

MexikoEnergieprofil

419
Gesamtanlagen
141.6 GW
Gesamtkapazität
GasHydroOilCoal
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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