Tamahara ist ein Wasserkraftwerk in Japan. Es hat eine installierte Leistung von 1.200 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Es wird von Tokyo betrieben.
1.20 GW
27 Jahre alt
Japan, Asia
- 99. größtes von 662 Kraftwerken in Japan
- Nr. 1.870 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 241 von 8.493 Wasserkraft-Kraftwerken weltweit
- 0,35% der installierten Leistung von Japan
27 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Wasserkraft-Flotte: 42,1 Jahre
Tokyo betreibt 24 Kraftwerke mit insgesamt 47.440 MW
49 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 17.974 MW
Standort
Keine direkten Emissionen
Tamahara ist ein hydro-Kraftwerk und erzeugt jährlich etwa 4205 GWh sauberen Strom ohne direkte CO₂-Emissionen im Betrieb.
Lebenszyklusemissionen: ~24 g CO₂/kWh (Herstellung, Transport, Rückbau)
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk Tamahara: Eine bedeutende hydroelektrische Anlage in Japan
Das Kraftwerk Tamahara, mit einer installierten Leistung von 1200 MW, ist eine der zentralen hydroelektrischen Anlagen in Japan. Es befindet sich im Besitz der Tokyo Electric Power Company (TEPCO) und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes. Japan hat sich stark auf erneuerbare Energiequellen konzentriert, insbesondere nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Das Kraftwerk Tamahara trägt dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die nationale Energieversorgung auf eine nachhaltige Basis zu stellen.
Das Kraftwerk nutzt die hydroelektrische Energieerzeugung, bei der die kinetische Energie von fließendem Wasser in elektrische Energie umgewandelt wird. Diese Form der Energieerzeugung ist besonders effizient, da sie eine konstant verfügbare Energiequelle darstellt, die von den Wasserressourcen in der Umgebung abhängt. Die technische Ausführung des Kraftwerks umfasst moderne Turbinen und Generatoren, die eine hohe Effizienz und Zuverlässigkeit gewährleisten. Darüber hinaus ermöglicht die Nutzung von Wasser als Brennstoff eine nahezu emissionsfreie Stromerzeugung, was einen wesentlichen Vorteil im Hinblick auf den Klimaschutz darstellt.
Die umwelttechnischen Auswirkungen des Kraftwerks Tamahara sind im Vergleich zu fossil betriebenen Kraftwerken gering. Hydroelektrische Anlagen tragen in der Regel nicht zur Luftverschmutzung oder zur Freisetzung von Treibhausgasen bei. Dennoch ist die Errichtung solcher Anlagen nicht ohne Herausforderungen. Die Veränderung von Wasserläufen kann lokale Ökosysteme beeinflussen und die Lebensräume von Flora und Fauna beeinträchtigen. Daher sind Umweltverträglichkeitsprüfungen und Maßnahmen zur Minderung negativer Auswirkungen von großer Bedeutung, um ein Gleichgewicht zwischen Energieerzeugung und Umweltschutz zu gewährleisten.
In regionaler Hinsicht hat das Kraftwerk Tamahara eine bedeutende Rolle für die lokale Wirtschaft und die Gemeinschaften, die in der Nähe leben. Es schafft Arbeitsplätze in der Bau- und Betriebsphase und sorgt für Stabilität in der Energieversorgung, was für industrielle und private Verbraucher von entscheidender Bedeutung ist. Zudem fördert das Kraftwerk die Entwicklung von Infrastruktur und kann zur Verbesserung der Lebensqualität in der Region beitragen.
Insgesamt ist das Kraftwerk Tamahara ein exemplarisches Beispiel für die Bemühungen Japans, eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiezukunft zu gestalten. Mit einer Kapazität von 1200 MW leistet es einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Energiebedarfs des Landes und zur Reduzierung der Umweltauswirkungen der Energieerzeugung.
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