Der Tambara-Damm ist ein Wasserkraftwerk in Japan. Es hat eine installierte Leistung von 1.200 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1981 in Betrieb genommen. Es wird von TEPCO Renewable Power betrieben.
1.20 GW
45 Jahre alt
Japan, Asia
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Die Tambara-Talsperre ist ein bedeutendes Wasserkraftwerk in Japan, das 1981 in Betrieb genommen wurde und eine installierte Leistung von 1200 MW aufweist. Das Kraftwerk wird von TEPCO Renewable Power betrieben und spielt eine wesentliche Rolle im Energiesektor des Landes, insbesondere in der Bereitstellung erneuerbarer Energie. Als eines der größten Wasserkraftwerke in Japan trägt die Tambara-Talsperre erheblich zur Stromversorgung bei und unterstützt die nationalen Bestrebungen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zur Förderung nachhaltiger Energiequellen.
Die Technologie der Wasserkraftnutzung in der Tambara-Talsperre basiert auf der Umwandlung der kinetischen Energie von fließendem Wasser in elektrische Energie. Das Kraftwerk nutzt die natürliche Topographie der Region, indem es Wasser aus dem Fluss in einem Stausee speichert, um dann bei Bedarf durch Turbinen zu leiten, die die mechanische Energie in elektrische Energie umwandeln. Die Effizienz dieser Technologie ist hoch, da Wasserkraftwerke im Allgemeinen eine der effektivsten Formen der Energieerzeugung darstellen, mit einer Umwandlungsrate von über 90 %.
Die Umweltauswirkungen der Tambara-Talsperre sind sowohl positiv als auch negativ. Positiv ist, dass das Kraftwerk eine saubere und erneuerbare Energiequelle darstellt, die im Vergleich zu fossilen Brennstoffen deutlich weniger Treibhausgase emittiert. Zudem trägt die Wasserkraft zur Reduzierung der Abhängigkeit von importierten Energiequellen bei, was für die Energiesicherheit des Landes von Bedeutung ist. Andererseits kann der Bau von Talsperren und Stauseen ökologische Veränderungen im lokalen Ökosystem verursachen, einschließlich der Beeinträchtigung von Lebensräumen für Tier- und Pflanzenarten und der Veränderung von Wasserläufen.
Regionale Bedeutung erhält die Tambara-Talsperre durch ihre Rolle als stabilisierender Faktor im Stromnetz. In Zeiten hoher Nachfrage, beispielsweise während heißer Sommermonate, kann das Kraftwerk schnell zusätzliche Energie bereitstellen. Zudem trägt es zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und unterstützt lokale wirtschaftliche Aktivitäten. Die Talsperre spielt auch eine wichtige Rolle im Hochwassermanagement, da sie Überschwemmungen in angrenzenden Gebieten durch kontrollierte Wasserabgabe verhindern kann.
Insgesamt ist die Tambara-Talsperre ein entscheidender Akteur im japanischen Energiesektor, der sowohl zur nachhaltigen Energieproduktion als auch zur regionalen Entwicklung beiträgt. Ihre Bedeutung wird in Zukunft voraussichtlich weiter zunehmen, da Japan bestrebt ist, den Anteil erneuerbarer Energien an seinem Energiemix zu erhöhen und die Herausforderungen des Klimawandels anzugehen.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
Helfen Sie uns, unsere Datenbank zu verbessern, indem Sie Korrekturen oder Aktualisierungen melden. Ihr Beitrag hilft, unsere globalen Kraftwerksdaten aktuell und genau zu halten.