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Shinagawa1.140 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Shinagawa ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Japan auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 1.140 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Tokyo, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2000 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Shinagawa den #34-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 1.140 MW-Kapazität stellt einen 1,18 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 96.324 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Japan ist die Kashima Power Station mit einer Leistung von 5.660 MW, wodurch die Shinagawa im Vergleich etwa 5,0 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3178 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 3.994.560 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.331.520 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,6199° Breitengrad und 139,7559° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Futtsu Power Station (gas, 5.040 MW), Sodegaura (gas, 3.600 MW), Yokohama (oil, 3.325 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.

Kapazität
1.140 MW

1.14 GW

Inbetriebnahmejahr
2000

26 Jahre alt

Eigentümer
Tokyo
Standort
35.6199°, 139.7559°

Japan, Asia

Standort

Koordinaten: 35.619900, 139.755900
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
2.20 Mt
4494 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
57.25 Mt
Over 26 years of operation
Closing Soon
2030
4 years remaining
Annual emissions equivalent to
478.7K
cars per year
293.6K
homes per year
100.1M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Japan
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Kraftwerk Shinagawa: Ein bedeutender Gas-Kraftwerksstandort in Japan

Das Kraftwerk Shinagawa, mit einer installierten Leistung von 1140 MW, spielt eine zentrale Rolle im Energiesektor Japans. Es befindet sich in der Metropolregion Tokyo und gehört dem Unternehmen Tokyo Electric Power Company (TEPCO). Als modernes Gaskraftwerk nutzt Shinagawa Erdgas als Hauptbrennstoff, was es zu einer wichtigen Quelle für die Stromerzeugung in einer der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt macht. Die Nutzung von Erdgas hat sich in Japan als vorteilhaft erwiesen, da es im Vergleich zu Kohle und Öl eine geringere CO2-Emission aufweist und somit zur Reduzierung der Treibhausgase beiträgt.

Technisch betrachtet ist das Kraftwerk Shinagawa mit fortschrittlichen Gasturbinen ausgestattet, die eine hohe Effizienz bei der Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie aufweisen. Diese Turbinen sind in der Lage, den Brennstoff effizient zu verbrennen, wodurch der Wirkungsgrad des Kraftwerks maximiert wird. Die moderne Technologie ermöglicht es dem Kraftwerk, relativ schnell auf Schwankungen in der Stromnachfrage zu reagieren, was besonders in Zeiten hoher Nachfrage oder bei plötzlichen Veränderungen im Stromnetz von Bedeutung ist. Die Flexibilität von Gaskraftwerken macht sie zu einer wichtigen Komponente für die Stabilität des elektrischen Versorgungsnetzes.

Die Umweltwirkungen des Kraftwerks Shinagawa sind ein bedeutendes Thema in der öffentlichen Diskussion. Während Erdgas weniger schädliche Emissionen als andere fossile Brennstoffe erzeugt, ist die Förderung und der Transport von Erdgas nicht ohne Umweltbelastungen. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen während des gesamten Lebenszyklus von Erdgas, die zur globalen Erwärmung beitragen können. Das Kraftwerk Shinagawa ist jedoch mit Technologien ausgestattet, die darauf abzielen, die Umweltbelastungen zu minimieren und die Effizienz zu maximieren.

Regional hat das Kraftwerk Shinagawa eine entscheidende Bedeutung für die Energieversorgung in der Region Kanto, die eine der wirtschaftlich aktivsten und bevölkerungsreichsten Regionen Japans ist. Es trägt nicht nur zur Deckung des Energiebedarfs bei, sondern unterstützt auch die Bemühungen der japanischen Regierung, die Energiesicherheit zu gewährleisten und den Übergang zu einer nachhaltigeren Energiezukunft zu fördern. In einem Land, das stark von Naturkatastrophen betroffen ist, spielt Shinagawa eine Schlüsselrolle in der Notfallstromversorgung und der Gewährleistung einer stabilen Energieinfrastruktur. Insgesamt ist das Kraftwerk Shinagawa ein hervorragendes Beispiel für den Einsatz moderner Technologie in der Energieerzeugung und dessen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Japan.

JapanEnergieprofil

664
Gesamtanlagen
358.7 GW
Gesamtkapazität
NuclearGasCoalOil
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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