Die Anlage Shimonoseki Power Station ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Japan auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 575 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von coal zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Chugoku Electric Power Company, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2005 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Shimonoseki Power Station den #37-Platz unter allen in Betrieb befindlichen coal-Kraftwerken ein. Seine 575 MW-Kapazität stellt einen 0,89 %-Anteil der gesamten installierten coal-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 64.538 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche coal-Anlage in Japan ist die Hekinan Thermal Power Station mit einer Leistung von 4.100 MW, wodurch die Shimonoseki Power Station im Vergleich etwa 7,1 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,1603 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für coal-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 55 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.770.350 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 923.450 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 34,0019° Breitengrad und 131,0010° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Shin Kokura (gas, 1.800 MW), Buzen (oil, 1.000 MW), Shin Onoda power station (coal, 1.000 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.
21 Jahre alt
Japan, Asia
Standort
Estimates based on Coal emission factor (820 g CO₂/kWh) and capacity factor (55%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Coal
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Shimonoseki Power Station: Eine zentrale Anlage der japanischen Energieversorgung
Das Shimonoseki-Kraftwerk ist ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Japan, das eine installierte Leistung von 575 Megawatt (MW) aufweist. Es befindet sich in der Stadt Shimonoseki, die in der Präfektur Yamaguchi liegt. Der Betreiber des Kraftwerks ist die Chugoku Electric Power Company, ein wichtiger Akteur im japanischen Energiemarkt. Das Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung der Region und trägt zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei.
Das Shimonoseki-Kraftwerk nutzt Kohle als primäre Energiequelle, was es zu einem typischen Vertreter der konventionellen thermischen Energieerzeugung macht. Kohle ist ein fossiler Brennstoff, der durch Verbrennung Wärme erzeugt, die zur Dampferzeugung verwendet wird. Der erzeugte Dampf treibt Turbinen an, die elektrische Energie erzeugen. Die Nutzung von Kohle hat in Japan eine lange Tradition, auch wenn die Abhängigkeit von diesem Brennstoff aufgrund von Umweltbedenken und dem globalen Trend zu nachhaltiger Energieerzeugung zunehmend in die Kritik gerät.
Die Umweltwirkung des Shimonoseki-Kraftwerks ist ein wichtiges Thema, da die Verbrennung von Kohle signifikante Mengen an Kohlendioxid (CO2) und anderen Schadstoffen freisetzt. Trotz der Bemühungen, Emissionen durch moderne Technologien und Filteranlagen zu reduzieren, bleibt die Kohlenutzung umstritten, insbesondere im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele und die Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Japan hat sich daher verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Abhängigkeit von Kohle schrittweise zu verringern. Dennoch bleibt Kohle für die Energieversorgung, insbesondere in der Übergangsphase, von entscheidender Bedeutung.
Regional spielt das Shimonoseki-Kraftwerk eine Schlüsselrolle in der Energieinfrastruktur von Westjapan. Es versorgt nicht nur die unmittelbare Umgebung mit Strom, sondern trägt auch zur überregionalen Energiebereitstellung bei. Angesichts der geografischen Lage und der industriellen Anforderungen in der Region ist das Kraftwerk ein unverzichtbarer Bestandteil des Energiemixes, der die wirtschaftliche Entwicklung und das Wachstum der Region unterstützt. Die Chugoku Electric Power Company hat zudem Investitionen in Technologien zur Reduzierung der Umweltauswirkungen angekündigt, um den Herausforderungen des Klimawandels besser begegnen zu können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Shimonoseki-Kraftwerk trotz seiner Herausforderungen und der Kontroversen um die Kohlenutzung eine zentrale Rolle in Japans Energieversorgung spielt. Es steht vor der Aufgabe, sich an die sich verändernden energetischen Rahmenbedingungen anzupassen, während es weiterhin als wichtiger Stromlieferant für die Region fungiert.
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Kohlekraftwerke: Eine umfassende Betrachtung der Energiegewinnung aus Kohle
Kohle ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Energiequellen zur Stromerzeugung. Weltweit gibt es etwa 2608 Kohlekraftwerke in 74 Ländern mit einer Gesamtkapazität von 2257,3 GW. Diese Kraftwerke nutzen den thermischen Prozess, bei dem Kohle verbrannt wird, um Wärme zu erzeugen. Diese Wärme wird verwendet, um Wasser zu Dampf zu erhitzen, der dann Turbinen antreibt, um elektrische Energie zu erzeugen. Der Prozess umfasst mehrere Schritte, darunter die Verbrennung von Kohle, die Dampferzeugung, die Turbinenrotation und schließlich die Umwandlung der mechanischen Energie in elektrische Energie durch Generatoren.
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