Ohira ist ein Wasserkraftwerk in Japan. Es hat eine installierte Leistung von 500 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Es wird von Kyushu betrieben.
28 Jahre alt
Japan, Asia
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Die Ohira-Wasserkraftanlage ist ein bedeutendes Kraftwerk in Japan mit einer installierten Leistung von 500 Megawatt. Es befindet sich in der Präfektur Kumamoto und wird von der Kyushu Electric Power Company betrieben. Diese Anlage spielt eine zentrale Rolle im Energiesektor Japans, insbesondere in der Region Kyushu, wo sie zur Stabilität und Zuverlässigkeit der Stromversorgung beiträgt. Wasserkraft ist eine der Hauptquellen erneuerbarer Energie in Japan und wird als umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen betrachtet. Die Ohira-Anlage nutzt die kinetische Energie von fließendem Wasser, um Turbinen anzutreiben, die elektrische Energie erzeugen. Diese Technik erfordert die Konstruktion von Staudämmen und die Schaffung von Reservoirs, um einen konstanten Wasserfluss zu gewährleisten. Die Umwandlung von Wasserenergie in Elektrizität ist ein effizienter Prozess, der im Vergleich zu thermischen Kraftwerken deutlich geringere Betriebskosten und Emissionen aufweist. Die Umweltauswirkungen der Wasserkraftnutzung sind jedoch nicht zu unterschätzen. Während die Ohira-Anlage im Betrieb wenig CO2-Emissionen erzeugt, können der Bau von Dämmen und die Veränderung von Wasserläufen negative Auswirkungen auf lokale Ökosysteme haben. Dies kann die Fischpopulationen beeinträchtigen und die natürlichen Lebensräume verändern. Dennoch gilt die Wasserkraft als eine der saubersten Energiequellen, und die Ohira-Anlage trägt zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in Japan bei. Regional hat die Ohira-Wasserkraftanlage eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Sie schafft Arbeitsplätze während des Baus und Betriebs und fördert die wirtschaftliche Entwicklung in der Umgebung. Darüber hinaus liefert sie nicht nur Strom für Haushalte, sondern unterstützt auch die Industrie in der Region, was zur Schaffung eines stabilen und nachhaltigen wirtschaftlichen Umfelds beiträgt. In Anbetracht der wachsenden Bedenken hinsichtlich des Klimawandels und der Notwendigkeit, den CO2-Ausstoß zu verringern, ist die Ohira-Anlage ein Beispiel für Japans Engagement, den Übergang zu erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ihre Bedeutung wird durch die zunehmende Nachfrage nach sauberer Energie und die Notwendigkeit der Diversifizierung der Energiequellen in Japan verstärkt. Insgesamt stellt die Ohira-Wasserkraftanlage einen wesentlichen Bestandteil des japanischen Energiemixes dar und wird auch in Zukunft eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Energiepolitik des Landes spielen.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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