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Minami Yokohama1.150 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Minami Yokohama ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Japan auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 1.150 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Tokyo, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2003 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Minami Yokohama den #33-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 1.150 MW-Kapazität stellt einen 1,19 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 96.324 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Japan ist die Kashima Power Station mit einer Leistung von 5.660 MW, wodurch die Minami Yokohama im Vergleich etwa 4,9 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3206 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 4.029.600 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.343.200 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,4042° Breitengrad und 139,6370° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Futtsu Power Station (gas, 5.040 MW), Sodegaura (gas, 3.600 MW), Yokohama (oil, 3.325 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.

Kapazität
1.150 MW

1.15 GW

Inbetriebnahmejahr
2003

23 Jahre alt

Eigentümer
Tokyo
Standort
35.4042°, 139.6370°

Japan, Asia

Standort

Koordinaten: 35.404200, 139.637000
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
2.22 Mt
4533 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
51.09 Mt
Over 23 years of operation
Est. Retirement
2033
7 years remaining
Annual emissions equivalent to
482.9K
cars per year
296.2K
homes per year
101.0M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Japan
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Minami Yokohama Gaskraftwerk: Eine Schlüsselressource für Japans Energieversorgung

Das Minami Yokohama Gaskraftwerk ist eine bedeutende Energiequelle in Japan mit einer Gesamtleistung von 1150 MW. Dieses Kraftwerk, das im Besitz der Tokyo Electric Power Company (TEPCO) ist, spielt eine zentrale Rolle in der Energieinfrastruktur des Landes, insbesondere in einem Kontext, in dem Japan nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 seine Energiepolitik überdenken musste. Die Nutzung von Erdgas als Brennstoff hat es Japan ermöglicht, die Abhängigkeit von Kernenergie zu reduzieren und gleichzeitig eine stabile Stromversorgung aufrechtzuerhalten.

Erdgas gilt als fossiler Brennstoff, der durch die Verbrennung in modernen Gaskraftwerken eine relativ hohe Effizienz und niedrigere CO2-Emissionen im Vergleich zu Kohle oder Öl aufweist. Das Minami Yokohama Kraftwerk nutzt hocheffiziente Turbinen, die in der Lage sind, die Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie mit minimalen Verlusten durchzuführen. Diese technische Effizienz ist entscheidend, um die Umweltauswirkungen der Energieerzeugung zu minimieren. Darüber hinaus wird Erdgas häufig als Brückentechnologie betrachtet, um die Übergangsphase zu erneuerbaren Energien zu unterstützen.

In Bezug auf die Umwelt hat das Minami Yokohama Gaskraftwerk einige Vorteile, da die Emissionen von Treibhausgasen im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen reduziert sind. Dennoch bleibt die Förderung und der Transport von Erdgas mit Herausforderungen verbunden, insbesondere im Hinblick auf die Methanemissionen, die während des gesamten Lebenszyklus des Brennstoffs entstehen können. Japan hat sich auch verpflichtet, die Emissionen bis 2050 auf netto null zu reduzieren, was Fragen hinsichtlich der langfristigen Rolle von Erdgas in der nationalen Energiepolitik aufwirft.

Regional hat das Minami Yokohama Kraftwerk eine wesentliche Bedeutung für die Stabilität des Stromnetzes. Yokohama ist eine der größten Städte Japans mit einer hohen Bevölkerungsdichte und einem großen industriellen Sektor. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie ist daher für die wirtschaftliche Aktivität und die Lebensqualität der Bewohner von zentraler Bedeutung. Das Kraftwerk trägt dazu bei, Spitzenlasten zu decken und die Versorgungssicherheit in der Region zu gewährleisten. In Zeiten erhöhter Nachfrage, wie beispielsweise während heißer Sommermonate oder kalter Wintertage, spielt das Minami Yokohama Kraftwerk eine essentielle Rolle.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Minami Yokohama Gaskraftwerk eine Schlüsselressource in Japans Energieversorgung darstellt, indem es eine zuverlässige und relativ umweltfreundliche Energiequelle bereitstellt, die sowohl den aktuellen Bedarf als auch die zukünftigen Herausforderungen in der japanischen Energiepolitik adressiert.

JapanEnergieprofil

664
Gesamtanlagen
358.7 GW
Gesamtkapazität
NuclearGasCoalOil
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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