Der Mihama Nuclear Power Plant ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromerzeugungsnetz von Japan und befindet sich auf dem Kontinent Asien. Die als CO2-arme Kernstromerzeugungsanlage ausgewiesene Anlage verfügt über eine installierte Kapazität von 780 MW. Sein Hauptgeschäft beruht auf der Nutzung der Kernspaltung zur Erzeugung großer Mengen Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Kansai Electric Power Company, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1967 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Mihama Nuclear Power Plant den #39-Platz unter allen in Betrieb befindlichen nuclear-Kraftwerken ein. Seine 780 MW-Kapazität stellt einen 0,76 %-Anteil der gesamten installierten nuclear-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 102.021 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche nuclear-Anlage in Japan ist die Kashiwazaki Kariwa mit einer Leistung von 8.212 MW, wodurch die Mihama Nuclear Power Plant im Vergleich etwa 10,5 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,2174 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für nuclear-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 90 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 6.149.520 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 2.049.840 Haushalten zu decken. Als hocheffiziente Grundlast-Kernanlage liefert Mihama Nuclear Power Plant sauberen, stabilen und nahezu emissionsfreien Strom und gleicht enorme Mengen an Kohlenstoffemissionen aus, die andernfalls bei der Erzeugung fossiler Brennstoffe freigesetzt würden. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,7024° Breitengrad und 135,9634° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Ohi (nuclear, 4.710 MW), Ōi Nuclear Power Plant (nuclear, 2.254 MW), Tsuruga power station (coal, 1.200 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.
59 Jahre alt
Japan, Asia
Standort
Zero Direct Emissions
Mihama Nuclear Power Plant is a nuclear power plant producing approximately 5808 GWh of clean electricity per year with zero direct CO₂ emissions during operation.
Lifecycle emissions: ~12 g CO₂/kWh (manufacturing, transport, decommissioning)
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Nuclear
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Mihama Kernkraftwerk: Eine wichtige Energiequelle in Japan
Das Mihama Kernkraftwerk, mit einer installierten Leistung von 780 MW, befindet sich an der Küste der Präfektur Fukui in Japan und wurde 1967 von der Kansai Electric Power Company in Betrieb genommen. Als eines der ältesten Kernkraftwerke des Landes spielt es eine bedeutende Rolle im japanischen Energiesektor, insbesondere in der Bereitstellung stabiler und zuverlässiger Energie in einer Zeit, in der Japan seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren möchte. Das Kraftwerk nutzt nukleare Energie als Brennstoff, was bedeutet, dass es Uran als Hauptressource verwendet, um durch Kernspaltung Wärme zu erzeugen. Diese Wärme wird anschließend genutzt, um Dampf zu erzeugen, der Turbinen antreibt und damit elektrische Energie produziert. In der Regel erfolgt der Betrieb der Reaktoren in einem geschlossenen Kreislaufsystem, um die Effizienz zu maximieren und den Energieverlust zu minimieren.
Die Umweltwirkungen des Mihama Kernkraftwerks sind ein wichtiges Thema, insbesondere in der Nachbetrachtung der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Kernkraftwerke haben den Vorteil, dass sie im Betrieb nahezu keine Treibhausgase emittieren, was sie zu einer attraktiven Option in Zeiten des Klimawandels macht. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der langfristigen Lagerung von radioaktivem Abfall und der potenziellen Risiken eines Unfalls. Das Mihama Kraftwerk hat sich bemüht, die Sicherheitsstandards zu erhöhen und die Reaktoren regelmäßig zu modernisieren, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Regional hat das Mihama Kernkraftwerk eine wesentliche Bedeutung für die lokale Wirtschaft und die Energieversorgung. Es versorgt nicht nur Haushalte mit Strom, sondern trägt auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei. Die Kansai Electric Power Company hat zahlreiche Initiativen zur Förderung der Gemeinschaftsentwicklung und zur Unterstützung lokaler Projekte ins Leben gerufen, die den sozialen Zusammenhalt stärken und die Abhängigkeit von externen Energiequellen verringern sollen. Zudem ist das Kraftwerk Teil eines größeren Energiemixes, der auf die Diversifizierung der Energiequellen abzielt und dazu beiträgt, die Energiesicherheit Japans zu gewährleisten.
Insgesamt ist das Mihama Kernkraftwerk ein zentrales Element der japanischen Energieinfrastruktur. Es stellt eine wichtige Quelle für die Stromerzeugung dar und hat sowohl technische als auch gesellschaftliche Implikationen, die weit über die reine Energieproduktion hinausgehen. Während die Diskussionen über die Nutzung von Kernenergie in Japan weiterhin anhalten, bleibt das Mihama Kraftwerk ein bedeutender Bestandteil der nationalen Energiepolitik.
Nahegelegene Kraftwerke
Nukleare Energieerzeugung: Technologie, Vor- und Nachteile sowie Zukunftsausblick
Die nukleare Energieerzeugung ist eine bedeutende Quelle für elektrische Energie, die durch Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird. Weltweit gibt es derzeit 243 Kernkraftwerke in 32 Ländern mit einer Gesamtinstallationskapazität von 534,0 GW. Die größten Betreiber sind die Vereinigten Staaten mit 68 Anlagen (130,7 GW), gefolgt von Japan (26 Anlagen, 72,8 GW), Frankreich (19 Anlagen, 63,1 GW), Südkorea (11 Anlagen, 49,8 GW) und China (14 Anlagen, 45,2 GW).
Falsche oder fehlende Daten gefunden?
Helfen Sie uns, unsere Datenbank zu verbessern, indem Sie Korrekturen oder Aktualisierungen melden. Ihr Beitrag hilft, unsere globalen Kraftwerksdaten aktuell und genau zu halten.