Das Ohi Nuclear Power Plant ist ein bedeutender Beitrag zur Energieerzeugungslandschaft Japans und spiegelt das Engagement des Landes für Kernenergie als Teil seiner Energiestrategie wider. Mit den Koordinaten 35.5424, 135.6544 verfügt diese Anlage über eine Kapazität von 4.710 MW und gehört zu den größeren Kernkraftwerken in der Region. Im Besitz und betrieben von der Kansai Electric Power Company spielt Ohi eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung einer stabilen und zuverlässigen Stromversorgung für die Kansai-Region, insbesondere nach den Energieherausforderungen Japans nach der Fukushima-Katastrophe. Die Anlage nutzt fortschrittliche Druckwasserreaktortechnologie, die für ihre Sicherheit und Effizienz bei der Umwandlung von Kernspaltung in nutzbare Energie bekannt ist. Während Japan versucht, seine Energiequellen zu diversifizieren und gleichzeitig die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren, ist das Ohi Nuclear Power Plant entscheidend für die Stabilisierung des nationalen Netzes und die Gewährleistung der Energiesicherheit. Der betriebliche Kontext der Einrichtung ist besonders relevant, da Japan mit dem Gleichgewicht zwischen Energieunabhängigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit kämpft. Die erhebliche MW-Kapazität von Ohi ermöglicht es, erheblich zur regionalen Energieversorgung beizutragen und sowohl industrielle als auch private Bedürfnisse zu unterstützen. Während Japan weiterhin seine energiepolitische Landschaft navigiert, bleibt das Ohi Nuclear Power Plant ein Eckpfeiler in der Strategie des Landes zur Verbesserung der Energie-Resilienz und zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
4.71 GW
50 Jahre alt
Japan, Asia
- 10. größtes von 662 Kraftwerken in Japan
- Nr. 106 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 32 von 514 Kernkraft-Kraftwerken weltweit
- 1,37% der installierten Leistung von Japan
50 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Kernkraft-Flotte: 38,1 Jahre
Kansai betreibt 16 Kraftwerke mit insgesamt 27.754 MW
32 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 24.589 MW
Standort
Keine direkten Emissionen
Ohi ist ein nuclear-Kraftwerk und erzeugt jährlich etwa 35071 GWh sauberen Strom ohne direkte CO₂-Emissionen im Betrieb.
Lebenszyklusemissionen: ~12 g CO₂/kWh (Herstellung, Transport, Rückbau)
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Nuclear
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Beschreibung des Kernkraftwerks Ohi in Japan
Das Kernkraftwerk Ohi, mit einer Gesamtleistung von 4710 Megawatt, befindet sich in der Präfektur Fukui in Japan und wird von der Kansai Electric Power Company betrieben. Als eines der bedeutendsten Kernkraftwerke Japans spielt Ohi eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 wurde die Nutzung von Kernenergie in Japan stark eingeschränkt, jedoch hat Ohi, wie auch andere Anlagen, eine wichtige Funktion bei der Wiederherstellung der Energieversorgungssicherheit übernommen. Die Anlage trägt zur Stabilität des japanischen Stromnetzes bei und hilft, den Bedarf an fossilen Brennstoffen zu reduzieren, was im Kontext der globalen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels von großer Bedeutung ist.
Das Kraftwerk Ohi nutzt Uran als Brennstoff für die Kernspaltung. Die technische Auslegung umfasst Druckwasserreaktoren (PWR), die eine hohe Effizienz bei der Stromerzeugung aufweisen. Der Brennstoff wird in Form von zylindrischen Pellets in Brennelementen verwendet, die in den Reaktorkern eingesetzt werden. Durch die kontrollierte Spaltung der Uranatome wird eine enorme Menge an Wärme erzeugt, die zur Erzeugung von Dampf verwendet wird. Dieser Dampf treibt Turbinen an, die wiederum Strom erzeugen. Die Technologie der Druckwasserreaktoren ist in vielen Ländern verbreitet und gilt als zuverlässig und sicher, wenngleich die Anforderungen an die Sicherheit und die Überwachung von Kernkraftwerken besonders hoch sind.
Die Umweltwirkungen des Kernkraftwerks Ohi sind komplex. Einerseits produziert die Anlage während des Betriebs keine direkten CO2-Emissionen, was sie zu einer relativ umweltfreundlichen Energiequelle im Vergleich zu fossilen Brennstoffen macht. Andererseits gibt es Bedenken hinsichtlich der langfristigen Entsorgung von radioaktivem Abfall, der bei der Kernspaltung entsteht. Japan verfolgt einen rigorosen Ansatz zur Abfallbewirtschaftung, der darauf abzielt, die Umwelt und die öffentliche Gesundheit zu schützen. Zudem wird die Sicherheit der Anlagen kontinuierlich überwacht, um das Risiko von Unfällen zu minimieren.
Regionale Bedeutung hat das Kernkraftwerk Ohi ebenfalls, da es nicht nur für die Stromversorgung der umliegenden Gemeinden, sondern auch für die industrielle Infrastruktur des Kansai-Gebiets von wesentlicher Bedeutung ist. Die Region ist ein wirtschaftliches Zentrum Japans, und eine zuverlässige Energieversorgung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der industriellen Aktivitäten. Trotz der Herausforderungen, die mit der Kernenergienutzung verbunden sind, bleibt Ohi ein wichtiger Bestandteil der Energiepolitik Japans und spielt eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung der Energieversorgung in der Region.
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