Der Mihama ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromerzeugungsnetz von Japan und befindet sich auf dem Kontinent Asien. Die als CO2-arme Kernstromerzeugungsanlage ausgewiesene Anlage verfügt über eine installierte Kapazität von 826 MW. Sein Hauptgeschäft beruht auf der Nutzung der Kernspaltung zur Erzeugung großer Mengen Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Kansai, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1976 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Mihama den #35-Platz unter allen in Betrieb befindlichen nuclear-Kraftwerken ein. Seine 826 MW-Kapazität stellt einen 0,81 %-Anteil der gesamten installierten nuclear-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 102.021 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche nuclear-Anlage in Japan ist die Kashiwazaki Kariwa mit einer Leistung von 8.212 MW, wodurch die Mihama im Vergleich etwa 9,9 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,2303 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für nuclear-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 90 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 6.512.184 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 2.170.728 Haushalten zu decken. Als hocheffiziente Grundlast-Kernanlage liefert Mihama sauberen, stabilen und nahezu emissionsfreien Strom und gleicht enorme Mengen an Kohlenstoffemissionen aus, die andernfalls bei der Erzeugung fossiler Brennstoffe freigesetzt würden. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,7024° Breitengrad und 135,9634° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Ohi (nuclear, 4.710 MW), Ōi Nuclear Power Plant (nuclear, 2.254 MW), Tsuruga power station (coal, 1.200 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.
50 Jahre alt
Japan, Asia
Standort
Zero Direct Emissions
Mihama is a nuclear power plant producing approximately 6150 GWh of clean electricity per year with zero direct CO₂ emissions during operation.
Lifecycle emissions: ~12 g CO₂/kWh (manufacturing, transport, decommissioning)
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Nuclear
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Kernkraftwerk Mihama: Eine Schlüsselressource im japanischen Energiesektor
Das Kernkraftwerk Mihama, mit einer installierten Leistung von 826 MW, ist eine bedeutende Energiequelle in Japan und wird von der Kansai Electric Power Company betrieben. Es befindet sich in der Präfektur Fukui an der Westküste Japans und spielt eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes. Japan ist stark abhängig von importierten Energieträgern, und Kernenergie stellt eine wichtige Alternative dar, um die Energieversorgung zu sichern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Mihama trägt dazu bei, den Energiebedarf einer der am dichtesten besiedelten Regionen Japans zu decken und ist somit ein wesentlicher Bestandteil der nationalen Energiepolitik. Das Kraftwerk nutzt Uran als Brennstoff, das in Form von angereichertem Uran in der Reaktortechnologie eingesetzt wird. Die Kernspaltung von Uranatomkernen erzeugt enorme Mengen an Wärme, die zur Erzeugung von Dampf verwendet wird, um Turbinen anzutreiben und elektrische Energie zu produzieren. Der Einsatz von Kernenergie ermöglicht eine vergleichsweise hohe Effizienz und eine konstante Energieproduktion, was das Kraftwerk zu einem stabilen Bestandteil des japanischen Energiemixes macht. Die Umweltwirkungen des Kernkraftwerks Mihama sind ein wichtiges Thema in der öffentlichen Diskussion. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen produziert das Kraftwerk während des Betriebs keine direkten CO2-Emissionen und trägt somit zur Reduzierung der Treibhausgase bei. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Kernkraftanlagen, insbesondere nach den Ereignissen von Fukushima im Jahr 2011. Sicherheitsmaßnahmen und regelmäßige Inspektionen sind daher unerlässlich, um das Risiko von Unfällen zu minimieren. Die Lagerung und Entsorgung von radioaktivem Abfall sind ebenfalls Herausforderungen, die die Kernkraftnutzung betreffen. Regionale Bedeutung hat das Kraftwerk nicht nur durch die Bereitstellung von Energie, sondern auch durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichem Wachstum in der Umgebung. Die Kraftwerksmitarbeiter und die damit verbundenen Dienstleistungen tragen zur lokalen Wirtschaft bei. Darüber hinaus hat das Kraftwerk einen Einfluss auf die regionale Infrastruktur und die Entwicklung von Technologiefirmen im Bereich der Energieerzeugung. Insgesamt stellt das Kernkraftwerk Mihama einen wichtigen Bestandteil der Energieversorgung Japans dar und spielt eine bedeutende Rolle in der Debatte über die zukünftige Energiepolitik des Landes, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Sicherheit.
Nahegelegene Kraftwerke
Nukleare Energieerzeugung: Technologie, Vor- und Nachteile sowie Zukunftsausblick
Die nukleare Energieerzeugung ist eine bedeutende Quelle für elektrische Energie, die durch Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird. Weltweit gibt es derzeit 243 Kernkraftwerke in 32 Ländern mit einer Gesamtinstallationskapazität von 534,0 GW. Die größten Betreiber sind die Vereinigten Staaten mit 68 Anlagen (130,7 GW), gefolgt von Japan (26 Anlagen, 72,8 GW), Frankreich (19 Anlagen, 63,1 GW), Südkorea (11 Anlagen, 49,8 GW) und China (14 Anlagen, 45,2 GW).
Falsche oder fehlende Daten gefunden?
Helfen Sie uns, unsere Datenbank zu verbessern, indem Sie Korrekturen oder Aktualisierungen melden. Ihr Beitrag hilft, unsere globalen Kraftwerksdaten aktuell und genau zu halten.