Kisenyama ist ein Wasserkraftwerk in Japan. Es hat eine installierte Leistung von 466 MW, die aus Wasserkraft erzeugt wird. Es wird von Kansai betrieben.
29 Jahre alt
Japan, Asia
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Kraftwerk Kisenyama ist ein bedeutendes Wasserkraftwerk in Japan mit einer installierten Leistung von 466 Megawatt (MW). Es befindet sich in der Präfektur Wakayama und wird von der Kansai Electric Power Company betrieben. Als Teil der Energieinfrastruktur Japans spielt das Kraftwerk Kisenyama eine wesentliche Rolle in der Stromversorgung des Landes, insbesondere in der Region Kansai, zu der auch große Städte wie Osaka und Kobe gehören. Das Werk nutzt die Wasserkraft, eine erneuerbare Energiequelle, die auf den natürlichen Fluss von Wasser angewiesen ist, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Form der Energieerzeugung ist besonders vorteilhaft, da sie im Vergleich zu fossilen Brennstoffen eine geringere Umweltbelastung aufweist und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beiträgt. Die technische Funktionsweise eines Wasserkraftwerks basiert auf der Umwandlung der potenziellen Energie von Wasser in kinetische Energie. In Kisenyama wird Wasser aus einem Stausee durch Turbinen geleitet, die die Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandeln. Der Prozess ist effizient und kann schnell auf Änderungen in der Stromnachfrage reagieren, was das Kraftwerk zu einer stabilen Energiequelle macht. In Japan, einem Land mit begrenzten fossilen Brennstoffreserven, hat die Wasserkraft eine zentrale Stellung in der nationalen Energiepolitik. Sie trägt nicht nur zur Diversifizierung der Energiequellen bei, sondern hilft auch, die Abhängigkeit von importierten Energieträgern zu verringern. Darüber hinaus unterstützt Kisenyama die Bemühungen Japans, die Klimaziele zu erreichen, indem es eine saubere und nachhaltige Energieform bereitstellt. Die Umweltbilanz des Kraftwerks ist im Allgemeinen positiv, jedoch gibt es auch Herausforderungen. Der Bau von Staudämmen und die Umleitung von Wasserflüssen können lokale Ökosysteme beeinträchtigen und die Biodiversität gefährden. In Kisenyama wurden Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, darunter die Schaffung von Fischwanderhilfen und die Überwachung der Wasserqualität. Regional ist das Kraftwerk Kisenyama von großer Bedeutung, da es nicht nur zur Stabilität der Stromversorgung in der Kansai-Region beiträgt, sondern auch Arbeitsplätze schafft und lokale Gemeinden unterstützt. Die Präsenz des Kraftwerks fördert die wirtschaftliche Entwicklung und die Infrastruktur in der Umgebung, während gleichzeitig der Fokus auf nachhaltige Energien gelegt wird. Zusammenfassend ist das Kraftwerk Kisenyama ein Schlüsselfaktor für die Energieversorgung Japans, das durch die Nutzung von Wasserkraft zur Reduzierung der Umweltauswirkungen beiträgt und ein Modell für nachhaltige Energieproduktion in der Region darstellt.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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