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Kashima Kyodo1.000 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Kashima Kyodo ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Japan auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 1.000 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Um Flexibilität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, ist die Station auch so konfiguriert, dass sie oil als Hilfs- oder Sekundärbrennstoffquelle nutzt. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem KASHIMA KYODO ELEC POWER CO, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1973 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Kashima Kyodo den #35-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 1.000 MW-Kapazität stellt einen 1,04 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 96.324 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Japan ist die Kashima Power Station mit einer Leistung von 5.660 MW, wodurch die Kashima Kyodo im Vergleich etwa 5,7 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,2788 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 3.504.000 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.168.000 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,9414° Breitengrad und 140,6888° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Kashima Power Station (oil, 5.660 MW), Kashima Power Station (gas, 5.660 MW), Kashima Kita (oil, 650 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.

Kapazität
1.000 MW

1.00 GW

Inbetriebnahmejahr
1973

53 Jahre alt

Eigentümer
KASHIMA KYODO ELEC POWER CO
Standort
35.9414°, 140.6888°

Japan, Asia

Standort

Koordinaten: 35.941400, 140.688800
In Google Maps öffnen
Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.93 Mt
3942 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
102.37 Mt
Over 53 years of operation
Past Retirement
2003
23 years past expected retirement
Annual emissions equivalent to
419.9K
cars per year
257.5K
homes per year
87.8M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Japan
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Kashima Kyodo-Kraftwerk: Ein bedeutendes Gaskraftwerk in Japan

Das Kashima Kyodo-Kraftwerk ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Japan mit einer installierten Leistung von 1000 MW. Es wurde 1973 in der Präfektur Ibaraki in der Nähe der Stadt Kashima in Betrieb genommen und ist im Besitz der KASHIMA KYODO ELEC POWER CO. Das Kraftwerk spielt eine wesentliche Rolle in der Energieversorgung Japans, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage und zur Unterstützung der Netzstabilität. Als eines der ältesten Gaskraftwerke im Land hat es im Laufe der Jahre einen wichtigen Beitrag zur Elektrizitätserzeugung geleistet und ist ein zentraler Bestandteil der Energieinfrastruktur in der Region Kanto, die eine der dichtest besiedelten und industrialisierten Regionen Japans ist.

Das Kashima Kyodo-Kraftwerk nutzt Erdgas als primäre Energiequelle. Erdgas gilt als eine der saubersten fossilen Energiequellen, da es bei der Verbrennung im Vergleich zu Kohle und Öl deutlich geringere Emissionen von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen erzeugt. Die Technologie des Kraftwerks ermöglicht eine effiziente Umwandlung der chemischen Energie des Erdgases in elektrische Energie. Diese Effizienz ist besonders wichtig in einem Land wie Japan, das stark auf Energieimporte angewiesen ist. Das Kraftwerk trägt dazu bei, die Abhängigkeit von umweltbelastenderer Energieerzeugung zu verringern und unterstützt die nationalen Bestrebungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen.

Trotz seiner Vorteile hat das Kashima Kyodo-Kraftwerk auch Umweltauswirkungen, die berücksichtigt werden müssen. Die Verbrennung von Erdgas, obwohl sauberer als andere fossile Brennstoffe, führt dennoch zu CO2-Emissionen. Darüber hinaus können bei der Förderung, dem Transport und der Verarbeitung von Erdgas Methanemissionen entstehen, die einen erheblichen Einfluss auf das Klima haben können. Japan hat jedoch Maßnahmen ergriffen, um die Umweltauswirkungen der Energieerzeugung zu minimieren, einschließlich der Förderung erneuerbarer Energien und der Entwicklung von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung.

Regional hat das Kashima Kyodo-Kraftwerk eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung der Kanto-Region, die ein wirtschaftliches Zentrum Japans darstellt. Das Kraftwerk bietet nicht nur Arbeitsplätze in der Region, sondern auch eine stabile Energiequelle für die Industrie und die Haushalte. In einem Land, das durch Naturkatastrophen wie Erdbeben und Tsunamis gefährdet ist, ist die Zuverlässigkeit und Flexibilität von Gaskraftwerken wie Kashima Kyodo von entscheidender Bedeutung, um die Energieversorgung in Krisenzeiten sicherzustellen. In Anbetracht der globalen Bemühungen um die Energiewende und den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen wird die Rolle des Kashima Kyodo-Kraftwerks im japanischen Energiesektor auch in Zukunft von Bedeutung bleiben.

JapanEnergieprofil

664
Gesamtanlagen
358.7 GW
Gesamtkapazität
NuclearGasCoalOil
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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