Die Anlage Chita Daini ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Japan auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 1.708 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Chubu, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1994 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Chita Daini den #23-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 1.708 MW-Kapazität stellt einen 1,77 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 96.324 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Japan ist die Kashima Power Station mit einer Leistung von 5.660 MW, wodurch die Chita Daini im Vergleich etwa 3,3 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,4761 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 5.984.832 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.994.944 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,0067° Breitengrad und 136,8637° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Kawagoe Power Station (gas, 4.802 MW), Kawagoe Power Station (gas, 4.802 MW), Kawagoe Thermal Power Station (gas, 4.802 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.
1.71 GW
32 Jahre alt
Japan, Asia
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Chita Daini: Ein bedeutendes Gaskraftwerk in Japan
Das Chita Daini Kraftwerk ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Japan mit einer installierten Leistung von 1708 Megawatt (MW). Es befindet sich in der Präfektur Aichi und wird von der Chubu Electric Power Company betrieben. In einem Land, das auf eine Vielzahl von Energiequellen angewiesen ist, spielt das Chita Daini Kraftwerk eine wesentliche Rolle in der Energiestrategie Japans. Insbesondere nach den Ereignissen von Fukushima hat Japan seine Energiepolitik überarbeitet, wobei ein verstärkter Fokus auf Gas und erneuerbare Energien gelegt wurde, um eine zuverlässige und sichere Energieversorgung zu gewährleisten. Das Chita Daini Kraftwerk ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie und trägt erheblich zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei.
Das Kraftwerk verwendet Erdgas als Hauptbrennstoff, was es zu einer relativ umweltfreundlichen Option im Vergleich zu Kohle- oder Ölkraftwerken macht. Erdgas verbrennt sauberer und produziert weniger CO2-Emissionen, was zur Reduzierung der Treibhausgase beiträgt. Technisch gesehen nutzt das Chita Daini Kraftwerk moderne Turbinen und Technologien zur Abgasreinigung, um die Effizienz zu maximieren und die Umweltbelastung zu minimieren. Der Einsatz von Erdgas als Brennstoff ermöglicht es dem Kraftwerk auch, schnell auf Schwankungen in der Stromnachfrage zu reagieren, was in einem zunehmend dynamischen Energiemarkt von entscheidender Bedeutung ist.
Die Umweltwirkungen des Chita Daini Kraftwerks sind im Vergleich zu konventionellen Kohlekraftwerken geringer, dennoch ist auch die Nutzung von Erdgas nicht ohne Herausforderungen. Die Förderung und der Transport von Erdgas können Umweltauswirkungen haben, einschließlich der möglichen Freisetzung von Methan, einem potenten Treibhausgas. Daher ist es wichtig, dass das Kraftwerk strenge Umweltauflagen einhält und kontinuierlich an der Verbesserung seiner Umweltauswirkungen arbeitet.
Regional hat das Chita Daini Kraftwerk eine bedeutende wirtschaftliche und soziale Rolle. Es schafft Arbeitsplätze in der Region und unterstützt die lokale Wirtschaft. Zudem trägt es zur Energieversorgung der industriellen Zentren in der Umgebung bei, die stark auf eine stabile und zuverlässige Stromversorgung angewiesen sind. In Zeiten hoher Nachfrage ist das Kraftwerk in der Lage, schnell zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen, was für die Industrie von entscheidender Bedeutung ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Chita Daini Kraftwerk nicht nur eine Schlüsselrolle in der japanischen Energieversorgung spielt, sondern auch in der regionalen Entwicklung und der Förderung ökologischer Standards.
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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