Die Anlage Aioi ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Japan auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 750 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von oil zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Kansai, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1970 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Aioi den #21-Platz unter allen in Betrieb befindlichen oil-Kraftwerken ein. Seine 750 MW-Kapazität stellt einen 1,53 %-Anteil der gesamten installierten oil-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 49.174 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche oil-Anlage in Japan ist die Kashima Power Station mit einer Leistung von 5.660 MW, wodurch die Aioi im Vergleich etwa 7,5 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,2091 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für oil-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 15 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 985.500 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 328.500 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 34,7742° Breitengrad und 134,4568° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Himeji Daini (gas, 1.650 MW), Himeji Daiichi (gas, 1.442 MW), Okawachi (hydro, 1.280 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.
56 Jahre alt
Japan, Asia
Standort
Estimates based on Oil emission factor (650 g CO₂/kWh) and capacity factor (35%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Oil
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Aioi-Kraftwerk: Eine zentrale Energiequelle in Japan
Das Aioi-Kraftwerk ist ein bedeutendes Kraftwerk in Japan mit einer installierten Kapazität von 750 MW. Es befindet sich in der Präfektur Hyōgo und wird von der Kansai Electric Power Company betrieben. Das Kraftwerk nutzt Öl als Hauptbrennstoff, um Strom zu erzeugen, und spielt eine wichtige Rolle im Energiesektor des Landes. Japan ist stark auf importierte fossile Brennstoffe angewiesen, insbesondere nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011, die zu einer vorübergehenden Stilllegung vieler Kernkraftwerke führte. In dieser Zeit hat das Aioi-Kraftwerk dazu beigetragen, die Stromversorgung aufrechtzuerhalten und die Energiebedürfnisse der Region zu decken.
Technisch gesehen nutzt das Aioi-Kraftwerk die Verbrennung von Öl zur Erzeugung von elektrischem Strom. Öl wird in Turbinen verbrannt, um Dampf zu erzeugen, der dann die Turbinen antreibt. Die Flexibilität der Ölverbrennung ermöglicht es dem Kraftwerk, schnell auf Veränderungen in der Stromnachfrage zu reagieren, was in einem Land wie Japan, das häufig von Naturkatastrophen betroffen ist, von großer Bedeutung ist. Allerdings hat die Verwendung von Öl als Brennstoff auch erhebliche Umweltaspekte. Die Verbrennung von Öl führt zu Emissionen von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen, die zur globalen Erwärmung und zur lokalen Luftverschmutzung beitragen können. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, arbeitet die Kansai Electric Power Company daran, die Emissionen zu reduzieren und die Effizienz der Anlage zu verbessern.
Regional betrachtet spielt das Aioi-Kraftwerk eine zentrale Rolle in der Energieversorgung der Kansai-Region, die eine der am dichtesten besiedelten und industriell intensivsten Regionen Japans ist. Das Kraftwerk liefert nicht nur Strom für Haushalte, sondern unterstützt auch die Industrie, die auf eine zuverlässige und stetige Energiequelle angewiesen ist. Darüber hinaus hat das Kraftwerk eine strategische Bedeutung für die Energiesicherheit Japan, da es zur Diversifikation der Energiequellen beiträgt und die Abhängigkeit von einzelnen Brennstoffarten verringert. In Anbetracht der Herausforderungen der Energiesicherheit und des Klimawandels arbeitet Japan weiterhin an einer Übergangsstrategie zu nachhaltigeren Energiequellen, wobei das Aioi-Kraftwerk eine Übergangslösung darstellt, bis alternative Energieformen wie erneuerbare Energien weiter ausgebaut werden können. Insgesamt ist das Aioi-Kraftwerk ein integraler Bestandteil des japanischen Energiesystems, das sowohl wirtschaftliche als auch umwelttechnische Herausforderungen bewältigen muss.
Nahegelegene Kraftwerke
Öl als Energiequelle zur Stromerzeugung
Öl ist eine wichtige Energiequelle zur Stromerzeugung und spielt in vielen Ländern eine bedeutende Rolle. Weltweit gibt es 2416 Öl-Kraftwerke in 108 Ländern mit einer gesamten installierten Kapazität von 286,9 GW. Zu den führenden Ländern in der Ölstromerzeugung gehören Japan mit 29 Kraftwerken und 49,9 GW, Saudi-Arabien mit 53 Kraftwerken und 49,7 GW, die Vereinigten Staaten mit 883 Kraftwerken und 39,4 GW, der Iran mit 22 Kraftwerken und 13,5 GW sowie Mexiko mit 23 Kraftwerken und 12,2 GW.
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