Kohlekraftwerk "Federico II"— 2.640 MW Kohle
Die Centrale termoelettrica "Federico II" ist eine bedeutende kohlebetriebene Energieerzeugungsanlage in Italien mit einer Kapazität von 2640 MW. Dieses Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle im italienischen Energiesektor und liefert einen erheblichen Teil des Stroms zur Unterstützung des nationalen Netzes. Durch die Nutzung konventioneller Kohletechnologie ist Federico II ein Eckpfeiler der Energieerzeugung in der Region, insbesondere als Antwort auf die konstante Nachfrage nach Grundlaststrom. Gelegen bei den Koordinaten 40.5637, 18.0305 in der Region Apulien, ist diese Anlage strategisch positioniert, um die Energiebedürfnisse sowohl lokaler als auch regionaler Verbraucher zu decken. Betrieben von Enel ist das Werk entscheidend für die Gewährleistung der Energiezuverlässigkeit, insbesondere während Zeiten hoher Nutzung, wenn die Stromnachfrage ansteigt. Trotz des globalen Wandels hin zu erneuerbaren Energiequellen spielt Kohle weiterhin eine bedeutende Rolle im Energiemix Italiens, insbesondere bei der Grundlastproduktion. Die italienische Regierung hat ehrgeizige Energiepolitiken festgelegt, die darauf abzielen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, und während Kohle weiterhin Teil der aktuellen Energielandschaft bleibt, gibt es Bestrebungen, zu saubereren Alternativen überzugehen. Der betriebliche Kontext von Federico II ist bedeutend, da er diese Veränderungen navigiert und essentielle Energie bereitstellt, während er sich an die sich entwickelnden Umweltstandards anpasst. Die Kapazität der Anlage und die etablierte Infrastruktur machen sie zu einem wichtigen Akteur im Energerahmen Italiens, der die unmittelbaren Bedürfnisse der Stromerzeugung mit den langfristigen Zielen der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins in Einklang bringt.
2.64 GW
44 Jahre alt
Italien, Europe
- 3. größtes von 542 Kraftwerken in Italien
- Nr. 419 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 136 von 2.793 Kohle-Kraftwerken weltweit
- 2,01% der installierten Leistung von Italien
44 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Kohle-Flotte: 29,2 Jahre
Enel betreibt 62 Kraftwerke mit insgesamt 41.422 MW
50 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 4.832 MW
Quelle: OpenStreetMap
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Coal (820 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (55%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Coal
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Italien- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Centrale termoelettrica 'Federico II' - Ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Italien
Die Centrale termoelettrica 'Federico II' ist ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Italien, das eine installierte Leistung von 2640 MW besitzt. Es befindet sich in der Region Kampanien und wird von der Enel S.p.A. betrieben, einem der größten Energieversorger in Europa. Die Anlage spielt eine wesentliche Rolle im italienischen Energiesektor und trägt erheblich zur Stromversorgung des Landes bei. Mit ihrer hohen Kapazität ist sie in der Lage, einen signifikanten Teil des nationalen Strombedarfs zu decken und somit die Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten.
Die Verwendung von Kohle als Hauptbrennstoff für die Stromerzeugung ist eine technische Entscheidung, die sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Kohlekraftwerke wie die Centrale 'Federico II' sind in der Lage, große Mengen an Energie effizient zu produzieren, da Kohle im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen eine hohe Energiedichte aufweist. Die Anlage nutzt moderne Technologien zur Stromerzeugung, die darauf abzielen, die Effizienz zu maximieren und die Emissionen zu minimieren. Dennoch bleibt Kohle ein umstrittener Brennstoff, da die Verbrennung von Kohle erhebliche Mengen an Treibhausgasen und anderen Schadstoffen freisetzt.
Die Umweltbelastungen durch Kohlekraftwerke sind ein zentrales Thema in der Debatte um die Energiepolitik in Italien. Die Centrale 'Federico II' hat in der Vergangenheit Kritik aufgrund ihrer CO2-Emissionen und des Einflusses auf die Luftqualität erhalten. Um den ökologischen Fußabdruck zu verringern, sind verschiedene Maßnahmen ergriffen worden, einschließlich der Implementierung von Technologien zur Rauchgasreinigung und der Überwachung der Umweltauswirkungen. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Umweltauswirkung eines Kohlekraftwerks erheblich, was die Dringlichkeit der Energiewende in Italien unterstreicht.
Regional hat die Centrale 'Federico II' nicht nur eine wichtige Rolle in der Energieversorgung, sondern auch in der Wirtschaft der Umgebung. Sie schafft Arbeitsplätze und hat Einfluss auf die lokale Infrastruktur. Die Anlage zieht jedoch auch Widerstand in Form von Protesten von Umweltgruppen und Anwohnern auf sich, die eine schnellere Abkehr von fossilen Brennstoffen fordern. In Anbetracht der globalen Bemühungen um eine nachhaltigere Energiezukunft wird die Zukunft der Centrale 'Federico II' und anderer Kohlekraftwerke in Italien zunehmend hinterfragt. Die italienische Regierung hat sich verpflichtet, die Emissionen zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, was die langfristige Rolle von Kohlekraftwerken in der nationalen Energiepolitik betrifft. Insgesamt steht die Centrale termoelettrica 'Federico II' im Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, Energie zu erzeugen, und den Herausforderungen, die mit der Nutzung fossiler Brennstoffe verbunden sind.
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