Der Haditha-Staudamm ist ein Wasserkraftwerk im Irak. Es hat eine installierte Leistung von 660 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1987 in Betrieb genommen. Es wird vom irakischen Ministerium für Wasserressourcen betrieben.
39 Jahre alt
Irak, Asia
- 32. größtes von 104 Kraftwerken in Irak
- Nr. 3.620 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 582 von 8.493 Wasserkraft-Kraftwerken weltweit
- 1,13% der installierten Leistung von Irak
39 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Wasserkraft-Flotte: 42,1 Jahre
Iraq Ministry of Water Resources betreibt 4 Kraftwerke mit insgesamt 1.335 MW
3 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 2.533 MW
Quelle: Iraq Coalition
Standort
Keine direkten Emissionen
Haditha-Damm ist ein hydro-Kraftwerk und erzeugt jährlich etwa 2313 GWh sauberen Strom ohne direkte CO₂-Emissionen im Betrieb.
Lebenszyklusemissionen: ~24 g CO₂/kWh (Herstellung, Transport, Rückbau)
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Irak- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Haditha-Damm: Ein wichtiger Bestandteil der irakischen Energieversorgung
Der Haditha-Damm, der 1987 in Betrieb genommen wurde, ist ein bedeutendes hydroelektrisches Kraftwerk im Irak mit einer installierten Leistung von 660 Megawatt. Er befindet sich am Euphrat, etwa 200 Kilometer nordwestlich von Bagdad, und wird von dem irakischen Ministerium für Wasserressourcen betrieben. Der Damm spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes und trägt zur Stromerzeugung bei, die für das Wachstum und die Entwicklung der irakischen Wirtschaft unerlässlich ist. Die hydroelektrische Energieerzeugung nutzt die kinetische Energie des fließenden Wassers, um Turbinen anzutreiben, die Elektrizität erzeugen. Diese Form der Energieerzeugung ist erneuerbar und verursacht im Vergleich zu fossilen Brennstoffen deutlich geringere Treibhausgasemissionen. Der Haditha-Damm hat nicht nur einen direkten Einfluss auf die Stromversorgung, sondern auch auf die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen in der Region, was die Lebensmittelproduktion und die Lebensqualität der Anwohner verbessert. Trotz seiner Vorteile hat der Damm auch einige Umweltbedenken aufgeworfen. Der Bau und Betrieb des Damms haben das natürliche Ökosystem des Euphrat beeinflusst, was sich auf die Fischerei und die Wasserqualität auswirken kann. Die Veränderung der Wasserführung hat auch Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden und ihre landwirtschaftlichen Praktiken. Dennoch bleibt der Haditha-Damm ein zentraler Bestandteil der irakischen Energieinfrastruktur. In einem Land, das in den letzten Jahrzehnten unter politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen gelitten hat, ist die Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung von größter Bedeutung. Der Damm hat nicht nur zur Stromversorgung beigetragen, sondern auch regionale wirtschaftliche Aktivitäten gefördert und Arbeitsplätze geschaffen. In der Gesamtbewertung des Haditha-Damms muss man die Balance zwischen den Vorteilen der Energieerzeugung und den potenziellen ökologischen Auswirkungen berücksichtigen. In einer Zeit, in der der Irak bestrebt ist, seine Energiequellen zu diversifizieren und nachhaltige Praktiken zu fördern, bleibt der Haditha-Damm eine wichtige Ressource, die sowohl die Herausforderungen als auch die Möglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien im Land widerspiegelt.
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