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Persian Gulf Power Plant990 MW Gas

Gas

Persian Gulf Power Plant ist ein 990 MW gas Kraftwerk in Iran. Inbetriebnahme im Jahr 2010. Besitzt von Iran Power Generation and Transmission Company (TAVANIR).

Kapazität
990 MW
Inbetriebnahmejahr
2010

16 Jahre alt

Eigentümer
Iran Power Generation and Transmission Company (TAVANIR)
Standort
27.4213°, 56.5033°

Iran, Asia

Standort

Koordinaten: 27.421346, 56.503310
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.91 Mt
3903 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
30.60 Mt
Over 16 years of operation
Est. Retirement
2040
14 years remaining
Annual emissions equivalent to
415.7K
cars per year
255.0K
homes per year
86.9M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Iran
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Die Bedeutung des Gasbetriebenen Kraftwerks Khaleej Fars in Iran

Das Kraftwerk Khaleej Fars (Persisch: نیروگاه برق خلیج فارس) ist ein bedeutendes gasbetriebenes Kraftwerk in Iran mit einer installierten Leistung von 990 Megawatt (MW). Es spielt eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes, das auf fossile Brennstoffe angewiesen ist, um den steigenden Energiebedarf seiner Bevölkerung und Industrie zu decken. Der Betrieb des Kraftwerks ist Teil der iranischen Strategie zur Nutzung von Erdgas, das als relativ sauberer fossiler Brennstoff gilt, um die Abhängigkeit von Öl zu verringern und gleichzeitig die Energieeffizienz zu steigern.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als primäre Energiequelle. Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der aus natürlichen Gasvorkommen gewonnen wird und hauptsächlich aus Methan besteht. Im Vergleich zu Kohle und Öl bietet Erdgas eine sauberere Verbrennung, da es bei der Verbrennung weniger Kohlendioxid und keine Schwefeloxide freisetzt. Dies trägt zur Reduzierung der Luftverschmutzung bei und ist ein Schritt in Richtung nachhaltigerer Energieerzeugung. Dennoch bleiben die Herausforderungen der Treibhausgasemissionen und der Umweltauswirkungen, die mit der Förderung und dem Transport von Erdgas verbunden sind, bestehen.

Das Kraftwerk Khaleej Fars stellt nicht nur eine wichtige Energiequelle für die iranische Stromversorgung dar, sondern hat auch regionale Bedeutung. Iran ist eines der Länder mit den größten Erdgasreserven der Welt, was dem Land ermöglicht, sich als zentraler Akteur im Energiemarkt des Nahen Ostens zu positionieren. Die Energieproduktion aus Erdgas trägt dazu bei, den Export von Erdöl zu diversifizieren und die Wirtschaft des Landes zu stabilisieren, insbesondere in Zeiten internationaler Sanktionen.

Trotz der Vorteile, die das Kraftwerk in Bezug auf die Energieversorgung und die Verringerung der Luftverschmutzung bietet, gibt es auch Umweltbedenken. Die Förderung und der Transport von Erdgas können zu ökologischen Schäden führen, und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen steht im Widerspruch zu globalen Bemühungen um Klimaschutz und den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen. Der Iran hat zwar Initiativen zur Förderung erneuerbarer Energien ergriffen, doch die gegenwärtige Energieinfrastruktur bleibt stark auf fossile Brennstoffe angewiesen.

Insgesamt ist das Kraftwerk Khaleej Fars ein Schlüsselfaktor in Irans Energiesektor, das die Herausforderungen und Chancen der Nutzung fossiler Brennstoffe im Kontext der globalen Energiewende verdeutlicht. Die Balance zwischen der Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung und der Reduzierung der Umweltauswirkungen bleibt eine zentrale Herausforderung für die iranische Energiepolitik.

IranEnergieprofil

327
Gesamtanlagen
195.6 GW
Gesamtkapazität
GasHydroOilNuclear
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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