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Janschwalde power station2,790 MW Coal

Coal

Das Janschwalde Kraftwerk ist eine bedeutende kohlebefeuerte Energieerzeugungsanlage in Deutschland mit einer Kapazität von 2790 MW. Betrieben von Vattenfall Europe AG, ist dieses Kraftwerk integraler Bestandteil der Energieversorgung Deutschlands und trägt erheblich zur Stromversorgung des nationalen Netzes bei. Die geografischen Koordinaten von Janschwalde, 51.8344° N und 14.4590° E, positionieren es in einer Region, die historisch auf Kohle zur Energieerzeugung angewiesen ist. Mit subkritischer Kohletechnologie erzeugt das Kraftwerk effizient Strom, sieht sich jedoch Herausforderungen im Zusammenhang mit Umweltbelastungen und Kohlenstoffemissionen gegenüber. Während Deutschland zu einem nachhaltigeren Energiemodell übergeht, repräsentiert Janschwalde sowohl das Erbe traditioneller Energiequellen als auch den laufenden Übergang zu saubereren Alternativen. Die Anlage spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Energiesicherheit und unterstützt die Infrastruktur, die für eine stabile Energieversorgung notwendig ist, angesichts der ehrgeizigen Ziele des Landes zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energiequellen im Energiemix.

Kapazität
2,790 MW

2.79 GW

Inbetriebnahmejahr
1985

41 Jahre alt

Eigentümer
Vattenfall Europe AG
Standort
51.8344°, 14.4590°

Deutschland, Europe

Standort
Koordinaten: 51.834400, 14.459000
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Coal
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Deutschland
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Janschwalde Kraftwerk: Bedeutung und technische Details

Das Janschwalde Kraftwerk ist ein bedeutendes Steinkohlekraftwerk in Deutschland, das eine installierte Leistung von 2790 MW aufweist. Es befindet sich in der Nähe der Stadt Cottbus in Brandenburg und gehört Vattenfall Europe AG, einem der größten Energieversorger in Europa. Das Kraftwerk wurde im Jahr 1985 in Betrieb genommen und spielt eine wesentliche Rolle in der deutschen Energieversorgung, insbesondere in der Region Lausitz, die historisch stark von der Kohlenwirtschaft geprägt ist.

Das Kraftwerk nutzt Steinkohle als Brennstoff, der in der Region abundant vorhanden ist. Steinkohle ist ein fossiler Energieträger, der durch seine hohe Energiedichte und die Möglichkeit zur kontinuierlichen Energieerzeugung eine wichtige Rolle in der Stromerzeugung spielt. Im Janschwalde Kraftwerk wird die Steinkohle in einem effizienten Prozess verbrannt, um Dampf zu erzeugen, der dann Turbinen antreibt und somit elektrische Energie produziert. Die Technik des Kraftwerks hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, um die Effizienz zu maximieren und die Emissionen zu reduzieren.

Die Rolle des Janschwalde Kraftwerks im deutschen Energiesektor ist insbesondere im Kontext der Energiewende von Bedeutung. Während Deutschland sich zunehmend von fossilen Brennstoffen abwendet und auf erneuerbare Energien setzt, bleibt das Kraftwerk vorerst ein wichtiger Bestandteil der Energieinfrastruktur. Es dient als Grundlastkraftwerk, das die Versorgungssicherheit gewährleistet, insbesondere in Zeiten, in denen erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne nicht ausreichend Energie liefern können. Dies ist besonders relevant, da die Schwankungen in der Energieproduktion aus diesen Quellen ausgeglichen werden müssen.

Dennoch hat das Kraftwerk auch erhebliche Umweltbelastungen zur Folge. Die Verbrennung von Steinkohle führt zur Emission von Treibhausgasen, insbesondere Kohlendioxid, sowie anderen Schadstoffen wie Schwefeldioxid und Stickoxiden. Diese Emissionen tragen zur globalen Erwärmung und zur lokalen Luftverschmutzung bei, was wiederum gesundheitliche Auswirkungen auf die Bevölkerung in der Umgebung haben kann. In den letzten Jahren hat die Diskussion über die Reduzierung der Kohlenutzung und den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen an Bedeutung gewonnen, was zu einer verstärkten politischen und gesellschaftlichen Debatte über die Zukunft des Janschwalde Kraftwerks geführt hat.

Regionale Bedeutung hat das Kraftwerk auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Es schafft Arbeitsplätze und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität der Lausitz-Region bei, die durch den Rückgang der Kohlenbergwerke in den letzten Jahrzehnten vor Herausforderungen steht. Der Übergang zu erneuerbaren Energien und die Schließung von Kohlekraftwerken erfordern jedoch einen strukturellen Wandel, der neue Möglichkeiten für die Region schaffen muss. Insgesamt ist das Janschwalde Kraftwerk ein Beispiel für die komplexen Herausforderungen und Chancen, die mit der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen verbunden sind, und spiegelt die aktuellen Entwicklungen in der deutschen Energiepolitik wider.

DeutschlandEnergieprofil
1,483
Gesamtanlagen
151.8 GW
Gesamtkapazität
CoalGasNuclearHydro
Top-Brennstoffe
Kohlekraftwerke: Eine umfassende Betrachtung der Energiegewinnung aus Kohle

Kohle ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Energiequellen zur Stromerzeugung. Weltweit gibt es etwa 2608 Kohlekraftwerke in 74 Ländern mit einer Gesamtkapazität von 2257,3 GW. Diese Kraftwerke nutzen den thermischen Prozess, bei dem Kohle verbrannt wird, um Wärme zu erzeugen. Diese Wärme wird verwendet, um Wasser zu Dampf zu erhitzen, der dann Turbinen antreibt, um elektrische Energie zu erzeugen. Der Prozess umfasst mehrere Schritte, darunter die Verbrennung von Kohle, die Dampferzeugung, die Turbinenrotation und schließlich die Umwandlung der mechanischen Energie in elektrische Energie durch Generatoren.

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