Charlottenburg ist ein Gaskraftwerk in Deutschland. Es hat eine installierte Leistung von 633 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1975 in Betrieb genommen. Es wird von der Vattenfall Europe Wärme AG betrieben.
51 Jahre alt
Deutschland, Europe
- 72. größtes von 1.483 Kraftwerken in Deutschland
- Nr. 3.842 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.358 von 5.146 Erdgas-Kraftwerken weltweit
- 0,42% der installierten Leistung von Deutschland
51 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Erdgas-Flotte: 26,9 Jahre
Vattenfall Europe Wärme AG betreibt 4 Kraftwerke mit insgesamt 2.337 MW
137 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 7.094 MW
Quelle: Open Power System Data
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Gas (490 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (45%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Deutschland- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk Charlottenburg: Eine zentrale Energiequelle in Deutschland
Das Kraftwerk Charlottenburg ist eine bedeutende Gasanlage in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 633 MW. Es liegt in Berlin und gehört der Vattenfall Europe Wärme AG. Das Kraftwerk wurde im Jahr 1975 in Betrieb genommen und spielt eine wesentliche Rolle im deutschen Energiesektor, insbesondere in der Bereitstellung von Fernwärme und Elektrizität für die Region. Mit seiner modernen Technologie trägt das Kraftwerk zur Stabilität des Stromnetzes in Berlin bei und unterstützt die Integration erneuerbarer Energien durch flexible Einspeisemöglichkeiten. Die Nutzung von Erdgas als Brennstoff ermöglicht eine relativ saubere und effiziente Energieerzeugung im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen. Erdgas hat eine geringere CO2-Emission pro erzeugter Energieeinheit, was es zu einer bevorzugten Wahl in der Übergangsphase hin zu einer nachhaltigeren Energiezukunft macht. Die Technik des Kraftwerks basiert auf einem Kombikraftwerk, das sowohl Strom als auch Wärme erzeugt, wodurch die hohe Effizienz der Energieproduktion maximiert wird und gleichzeitig die Abwärme optimal genutzt werden kann. Dies reduziert den Gesamtenergieverlust und verbessert die Umweltbilanz des Kraftwerks. Der Betrieb des Kraftwerks Charlottenburg ist nicht ohne Umweltbelastungen, da die Verbrennung von Erdgas dennoch Treibhausgase freisetzt. Dennoch ist der CO2-Ausstoß im Vergleich zu Kohlekraftwerken deutlich geringer, was das Kraftwerk zu einer weniger umweltschädlichen Option macht. In einer Zeit, in der Deutschland verstärkt auf den Ausstieg aus der Kohlenutzung und den Übergang zu erneuerbaren Energien ausgerichtet ist, bleibt das Kraftwerk Charlottenburg ein wichtiger Bestandteil des Energiemixes. Es trägt zur Gewährleistung einer stabilen Energieversorgung in der Hauptstadt bei und spielt eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der Energieinfrastruktur der Region. Darüber hinaus ist es für die lokale Wirtschaft von Bedeutung, da es Arbeitsplätze schafft und zur wirtschaftlichen Stabilität beiträgt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kraftwerk Charlottenburg trotz seiner Inbetriebnahme vor fast 50 Jahren weiterhin eine wesentliche Rolle in der deutschen Energieversorgung spielt und aufgrund seiner Flexibilität und Effizienz eine Brückenfunktion hin zu einer nachhaltigeren Energiezukunft einnimmt.
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