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Xingó Dam3,162 MW Hydro

HydroErneuerbar

Der Xingó-Damm ist eine wichtige hydroelektrische Energieerzeugungsanlage in Brasilien, die sich an den Koordinaten -9.6209, -37.7911 befindet. Mit einer erheblichen Kapazität von 3.162 MW gehört er zu den größten Wasserkraftwerken in Südamerika und trägt erheblich zum Energiemix Brasiliens bei. In Betrieb genommen im Jahr 1987 spielt der Xingó-Damm eine wesentliche Rolle in der Energieinfrastruktur der nordöstlichen Region Brasiliens, wo er eine zuverlässige und erneuerbare Stromquelle bereitstellt. Der Damm nutzt fortschrittliche hydroelektrische Technologie mit einem großen Reservoir und Turbinen, die die Energie des fließenden Wassers effizient in Elektrizität umwandeln. Diese erneuerbare Energiequelle ist entscheidend für die Deckung des wachsenden Strombedarfs der lokalen Gemeinschaften und Industrien. Die strategische Platzierung des Damms entlang des São Francisco-Flusses ermöglicht es, den Flussfluss zu nutzen, um eine konsistente Energieerzeugung während des gesamten Jahres sicherzustellen. In Bezug auf die Umweltauswirkungen spielt der Xingó-Damm auch eine bedeutende Rolle bei der Verwaltung von Wasserressourcen für Bewässerung und Hochwasserschutz, was besonders wichtig in den landwirtschaftlichen Regionen rund um den Fluss ist. Im Rahmen von Brasiliens Energiepolitik, die Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien betont, veranschaulicht der Xingó-Damm das Engagement des Landes, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und den Anteil sauberer Energie im nationalen Stromnetz zu erhöhen.

Kapazität
3,162 MW

3.16 GW

Inbetriebnahmejahr
1987

39 Jahre alt

Eigentümer
Chesf (Companhia Hidro Elétrica do São Francisco)
Standort
-9.6209°, -37.7911°

Brasilien, South America

Standort
Koordinaten: -9.620891, -37.791080
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Hydro
Energiequelle
Erneuerbar
Land
Brasilien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Xingó-Damm: Eine Schlüsselanlage der brasilianischen Energieversorgung

Der Xingó-Damm ist ein bedeutendes Wasserkraftwerk in Brasilien, das 1987 in Betrieb genommen wurde. Mit einer installierten Leistung von 3162 MW gehört es zu den größten Wasserkraftwerken des Landes und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung in der Region und im nationalen Kontext. Der Damm befindet sich am Rio São Francisco, einem der wichtigsten Flüsse Brasiliens, und spielt eine entscheidende Rolle in der Regulierung des Wasserflusses sowie in der Stromerzeugung für Millionen von Menschen.

Das Kraftwerk nutzt die Energie des Wassers, um Strom zu erzeugen, und gehört damit zur Kategorie der Wasserkraftwerke, die als erneuerbare Energiequellen gelten. Die Umwandlung der kinetischen Energie des fließenden Wassers in elektrische Energie erfolgt durch Turbinen, die mit Generatoren verbunden sind. Die Verwendung von Wasser als primärem Energieträger macht das Kraftwerk umweltfreundlicher im Vergleich zu fossil betriebenen Kraftwerken, da es keine direkten CO2-Emissionen verursacht. Allerdings sind mit der Errichtung von Staudämmen auch Umweltprobleme verbunden, insbesondere in Bezug auf die Veränderung von Ökosystemen und die Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna.

Die Umweltauswirkungen des Xingó-Damms sind vielschichtig. Einerseits ermöglicht das Kraftwerk eine nachhaltige Energieerzeugung, die zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beiträgt und die CO2-Emissionen im Energiesektor reduziert. Andererseits hat der Bau des Damms zu erheblichen Veränderungen des natürlichen Lebensraums geführt. Flächen wurden überflutet, was zu einer Verdrängung von Tier- und Pflanzenarten führte. Zudem gab es Auswirkungen auf die Lebensweise der Anwohner, insbesondere der indigenen Völker und Gemeinden, die entlang des Rio São Francisco leben.

Regionale Bedeutung kommt dem Xingó-Damm ebenfalls zu, da er nicht nur die Energieversorgung in den angrenzenden Bundesstaaten sichert, sondern auch Arbeitsplätze schafft und zur wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt. Die erzeugte Energie wird sowohl lokal als auch überregionale verteilt und versorgt Haushalte, Industrie und Dienstleistungen. Die Entwicklung des Wasserkraftwerks hat auch zur Verbesserung der Infrastruktur in der Region beigetragen, einschließlich Straßen- und Kommunikationsnetzen.

Insgesamt stellt der Xingó-Damm ein wichtiges Element der brasilianischen Energiepolitik dar. Er ist ein Beispiel für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Deckung des wachsenden Energiebedarfs des Landes. Gleichzeitig wirft das Projekt komplexe Fragen zur Umweltverträglichkeit und zur sozialen Gerechtigkeit auf, die im Kontext der Energiestrategie Brasiliens weiterhin diskutiert werden müssen.

BrasilienEnergieprofil
2,402
Gesamtanlagen
250.4 GW
Gesamtkapazität
HydroGasBiomassWind
Top-Brennstoffe
Wasserkraft als Energiequelle: Eine umfassende Betrachtung

Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.

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