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Porto de Sergipe I Thermoelectric Plant1,551 MW Gas

Gas

Das Porto de Sergipe I Thermoelectric Plant ist ein Gaskraftwerk in Brasilien. Es hat eine installierte Kapazität von 1.551 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird.

Kapazität
1,551 MW

1.55 GW

Inbetriebnahmejahr
2018

8 Jahre alt

Eigentümer
Centrais Elétricas de Sergipe S.A.
Standort
-10.8171°, -36.9385°

Brasilien, South America

Standort
Koordinaten: -10.817100, -36.938470
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Brasilien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Porto de Sergipe I Thermoelektrische Anlage: Eine Schlüsselressource für Brasiliens Energieversorgung

Die Porto de Sergipe I Thermoelektrische Anlage ist eine bedeutende Energiequelle in Brasilien mit einer installierten Leistung von 1551 MW. Diese Anlage befindet sich im Bundesstaat Sergipe und spielt eine entscheidende Rolle im brasilianischen Energiesektor, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage nach Elektrizität. Die Anlage nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff, was sie zu einer modernen und flexiblen Lösung für die Energieerzeugung macht. Erdgas ist bekannt für seine geringeren Emissionen im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen, was zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen beiträgt und somit die Umweltbelastung verringert. Dies ist besonders wichtig in einem Land wie Brasilien, das sich bemüht, seine Energieerzeugung nachhaltiger zu gestalten und die Abhängigkeit von umweltschädlichen Brennstoffen zu reduzieren.

Die technische Auslegung der Porto de Sergipe I-Anlage berücksichtigt zahlreiche Faktoren wie Effizienz, Sicherheit und Umweltverträglichkeit. Die Kombikraftwerkstechnologie ermöglicht es, die Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, zur weiteren Energieerzeugung zu nutzen, wodurch der Gesamtwirkungsgrad der Anlage erhöht wird. Dies macht die Anlage nicht nur effizienter, sondern auch kostengünstig im Betrieb. Durch die Verwendung von Erdgas kann die Anlage schnell auf Änderungen in der Nachfrage reagieren, was sie zu einer flexiblen Energiequelle innerhalb des brasilianischen Stromnetzes macht.

Die Porto de Sergipe I Thermoelektrische Anlage hat auch regionale Bedeutung, da sie nicht nur den lokalen Bedarf an Elektrizität deckt, sondern auch zur Stabilität des gesamten brasilianischen Stromnetzes beiträgt. In einem Land, in dem die hydroelektrische Energie einen dominierenden Teil der Stromerzeugung ausmacht, ist die Fähigkeit, bei Dürreperioden oder anderen Herausforderungen in der Wasserversorgung auf Erdgas zurückzugreifen, von entscheidender Bedeutung. Die Anlage unterstützt somit die Diversifizierung des Energiemixes in Brasilien und trägt zur Sicherstellung einer zuverlässigen Stromversorgung bei.

Darüber hinaus hat die Errichtung der Porto de Sergipe I-Anlage auch wirtschaftliche Vorteile für die Region. Sie schafft Arbeitsplätze, sowohl während der Bauphase als auch im laufenden Betrieb. Auch die lokale Wirtschaft profitiert von der erhöhten Nachfrage nach Dienstleistungen und Materialien, die für den Betrieb der Anlage erforderlich sind. Insgesamt stellt die Porto de Sergipe I Thermoelektrische Anlage einen wichtigen Pfeiler in der brasilianischen Energiepolitik dar, die darauf abzielt, eine nachhaltige und zuverlässige Energieversorgung für die Zukunft sicherzustellen.

BrasilienEnergieprofil
2,402
Gesamtanlagen
250.4 GW
Gesamtkapazität
HydroGasBiomassWind
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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