Das Tucuruí-Wasserkraftwerk, gelegen in Brasilien, stellt einen monumentalen Erfolg in der Energieerzeugung dar und verfügt über eine beeindruckende Kapazität von 8.535 MW. In Betrieb genommen im Jahr 1984, spielt diese Anlage eine entscheidende Rolle im nationalen Energiemix und trägt erheblich zur Abhängigkeit Brasiliens von Wasserkraft bei. Die Anlage nutzt eine dammbasierte Wasserkrafttechnologie, die die kinetische Energie des fließenden Wassers erfasst und in Elektrizität umwandelt. Gelegen bei den Koordinaten -3.8322, -49.6522 im Bundesstaat Pará, ermöglicht die geografische Lage von Tucuruí die Nutzung der reichhaltigen Wasserressourcen des Tocantins-Flusses und macht es zu einem der größten Wasserkraftwerke der Welt. Diese Stromerzeugungsanlage ist entscheidend für das lokale Netz und bietet eine stabile und erneuerbare Energiequelle, die die regionale Entwicklung und das Wirtschaftswachstum unterstützt. Brasilien hat Wasserkraft seit langem in seinen Energiepolitiken priorisiert, um nachhaltige Energielösungen zu fördern und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Das Tucuruí-Kraftwerk veranschaulicht dieses Engagement und zeigt Brasiliens Fähigkeiten in großangelegten Projekten erneuerbarer Energien. Im Besitz und Betrieb von Eletrobras hebt die Anlage nicht nur die Bedeutung der Wasserkraftproduktion in Brasilien hervor, sondern dient auch als Modell für andere Länder, die in die Infrastruktur erneuerbarer Energien investieren möchten. Der operationale Kontext von Tucuruí ist durch seine Fähigkeit gekennzeichnet, effizient und nachhaltig Strom zu erzeugen und den Energiebedarf von Millionen zu decken, während die Umweltauswirkungen minimiert werden. Während Brasilien weiterhin seine Energiesituation weiterentwickelt, bleibt das Tucuruí-Wasserkraftwerk ein Eckpfeiler der Bemühungen des Landes, erneuerbare Ressourcen zu nutzen und die Energiesicherheit zu gewährleisten und den Übergang zu einer grüneren Zukunft zu unterstützen.
8.54 GW
42 Jahre alt
Brasilien, South America
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Brasilien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Tucuruí-Wasserkraftwerk ist eine bedeutende Energiequelle in Brasilien mit einer installierten Leistung von 8.535 Megawatt. Es wurde 1984 in Betrieb genommen und befindet sich am Tocantins-Fluss im Bundesstaat Pará. Als eines der größten Wasserkraftwerke in Brasilien spielt Tucuruí eine entscheidende Rolle im nationalen Energiemix und trägt zur Deckung des hohen Strombedarfs des Landes bei. Die Anlage ist ein wesentlicher Bestandteil des nationalen Stromnetzes und unterstützt die Versorgung von Millionen von Haushalten und Unternehmen in Brasilien.
Die Energieerzeugung erfolgt durch die Umwandlung der kinetischen Energie des Wassers in elektrische Energie. Tucuruí nutzt die hydroelektrische Technologie, die eine nachhaltige und saubere Energieerzeugung ermöglicht. Durch die Nutzung von Wasser als primärem Energieträger wird der Ausstoß von Treibhausgasen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen erheblich reduziert. Dies ist besonders wichtig im Kontext des globalen Klimawandels und der Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung.
Die Kapazität des Tucuruí-Wasserkraftwerks ermöglicht es, große Mengen an Strom zu erzeugen, was für die wirtschaftliche Entwicklung der Region von entscheidender Bedeutung ist. Die Anlage fördert nicht nur die industrielle Entwicklung, sondern auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner. Darüber hinaus trägt das Wasserkraftwerk zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei, indem es in Zeiten hoher Nachfrage zusätzliche Energie bereitstellt.
Dennoch hat der Bau und Betrieb von Tucuruí auch signifikante Umweltfolgen. Die Errichtung des Staudamms führte zu umfangreichen Veränderungen der natürlichen Landschaft, einschließlich der Flutung großer Flächen, was die Biodiversität in der Region beeinträchtigte. Die Veränderungen in den Wasserläufen haben Auswirkungen auf die Fischerei und die Lebensweise der indigenen Gemeinschaften, die in der Nähe des Flusses leben. Diese ökologischen und sozialen Herausforderungen sind wichtige Aspekte, die im Kontext der weiteren Nutzung von Wasserkraft in Brasilien berücksichtigt werden müssen.
Insgesamt ist das Tucuruí-Wasserkraftwerk ein zentrales Element in der Energieinfrastruktur Brasiliens, das sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Umwelt und die Gesellschaft mit sich bringt. Seine Rolle als eine der Hauptquellen erneuerbarer Energie im Land macht es zu einem Schlüsselakteur im Streben nach einer nachhaltigen und stabilen Energiezukunft.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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