Do Atlântico ist ein Ölkraftwerk in Brasilien. Es hat eine installierte Kapazität von 490 MW, die aus Ölenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2011 in Betrieb genommen.
15 Jahre alt
Brasilien, South America
- 96. größtes von 2.402 Kraftwerken in Brasilien
- Nr. 4.719 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 174 von 2.478 Öl-Kraftwerken weltweit
- 0,2% der installierten Leistung von Brasilien
15 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Öl-Flotte: 28,7 Jahre
Petrobras betreibt 139 Kraftwerke mit insgesamt 16.795 MW
67 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 10.847 MW
Nächstes Kraftwerk: Usina Termelétrica de Santa Cruz (3,8 km)
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Oil (650 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (35%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Oil
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Brasilien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk Do Atlântico: Ein zentrales Element der brasilianischen Energieversorgung
Das Kraftwerk Do Atlântico ist ein bedeutendes Kraftwerk in Brasilien mit einer installierten Leistung von 490 Megawatt (MW). Es wurde im Jahr 2011 in Betrieb genommen und nutzt Erdöl als primäre Brennstoffquelle. In einem Land, das stark auf Wasserkraft setzt, spielt dieses thermische Kraftwerk eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der Energieversorgung, insbesondere in Zeiten von Dürreperioden, in denen die Wasserressourcen für die Wasserkraftnutzung begrenzt sind.
Das Kraftwerk Do Atlântico befindet sich in einer strategisch wichtigen Region Brasiliens, die sowohl industrielle als auch städtische Zentren versorgt. Mit seiner Kapazität trägt es dazu bei, die Energieanforderungen des Landes zu decken und die Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten. In den letzten Jahren hat die brasilianische Regierung verstärkt in die Diversifizierung der Energiequellen investiert, um die Abhängigkeit von Wasserkraft zu verringern. Das Kraftwerk Do Atlântico ist ein Beispiel für diesen Trend und zeigt, wie fossile Brennstoffe auch in einem zunehmend nachhaltigen Energiemarkt eine Rolle spielen können.
Erdöl, als Brennstoff für das Kraftwerk, hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Technisch gesehen ermöglicht die Verbrennung von Erdöl eine hohe Flexibilität bei der Stromerzeugung, da das Kraftwerk schnell auf Änderungen in der Nachfrage reagieren kann. Dies ist besonders wichtig in einem sich schnell verändernden Energiemarkt. Jedoch hat die Nutzung von Erdöl auch erhebliche Umweltauswirkungen. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe führt zur Emission von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen, die zur globalen Erwärmung und zur Luftverschmutzung beitragen. Daher steht das Kraftwerk Do Atlântico in der Kritik, da es in einem Land betrieben wird, das sich zunehmend der nachhaltigen Energiegewinnung verpflichtet hat.
Trotz dieser Herausforderungen hat das Kraftwerk Do Atlântico eine regionale Bedeutung. Es schafft Arbeitsplätze und unterstützt die lokale Wirtschaft, indem es Energie für industrielle Anlagen und Haushalte bereitstellt. Darüber hinaus spielt es eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Energieversorgung in einer Region, die durch ein wachsendes Energiebedürfnis gekennzeichnet ist. In Anbetracht der dynamischen Entwicklungen im Bereich erneuerbare Energien wird es interessant sein zu beobachten, wie das Kraftwerk Do Atlântico in den kommenden Jahren in das brasilianische Energiesystem integriert wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Umweltauswirkungen zu minimieren.
Brasilien — Energieprofil
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