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Baixada Fluminense530 MW Gas

Gas

Baixada Fluminense ist ein Gaskraftwerk, das in Brasilien liegt. Es hat eine installierte Leistung von 530 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2014 in Betrieb genommen.

Kapazität
530 MW
Inbetriebnahmejahr
2014

12 Jahre alt

Eigentümer
Petrobras
Standort
-22.7183°, -43.6335°

Brasilien, South America

Standort
Koordinaten: -22.718300, -43.633500
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Brasilien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk Baixada Fluminense: Ein bedeutender Akteur im brasilianischen Energiesektor

Das Kraftwerk Baixada Fluminense ist ein modernes Gaskraftwerk mit einer installierten Leistung von 530 Megawatt (MW), das 2014 in Brasilien in Betrieb genommen wurde. Als Teil des brasilianischen Energiesystems spielt dieses Kraftwerk eine entscheidende Rolle bei der Deckung des wachsenden Energiebedarfs des Landes. Brasilien, das sich auf eine Vielzahl von Energiequellen stützt, hat in den letzten Jahren zunehmend auf Gaskraftwerke zurückgegriffen, um eine zuverlässige und flexible Energieversorgung sicherzustellen. Das Kraftwerk Baixada Fluminense ist hierbei ein zentrales Element, um die Anforderungen an die Energieversorgung sowohl in Spitzenzeiten als auch in Zeiten reduzierter Wasserkraftproduktion zu erfüllen. Dies ist besonders relevant, da Brasilien traditionell stark von Wasserkraft abhängig ist, die durch saisonale Schwankungen in der Niederschlagsmenge beeinträchtigt werden kann.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, was einige technische Vorteile mit sich bringt. Gasgeführte Kraftwerke sind in der Lage, schnell auf Veränderungen in der Stromnachfrage zu reagieren, was sie zu einer flexiblen Energiequelle macht. Zudem haben sie im Vergleich zu Kohle- oder Ölfeuerungsanlagen einen geringeren CO2-Ausstoß und produzieren weniger Schadstoffe wie Schwefeldioxid und Stickoxide. Die Umstellung auf Erdgas hat auch zur Verbesserung der Luftqualität in der Umgebung beigetragen, da Gaskraftwerke in der Regel sauberer arbeiten. Jedoch ist die Gewinnung und der Transport von Erdgas nicht ohne Umweltauswirkungen, insbesondere in Bezug auf das Potenzial von Methanemissionen und die Umweltbelastungen, die mit der Förderung des Gases verbunden sind.

In der Region Baixada Fluminense, wo sich das Kraftwerk befindet, hat die Anlage auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Sie trägt nicht nur zur Energieversorgung bei, sondern schafft auch Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft. Das Kraftwerk ist strategisch günstig gelegen, um die Energie zu liefern, die für die wachsende städtische Bevölkerung der Umgebung erforderlich ist. Die Region selbst ist dicht besiedelt und industriell geprägt, was einen konstanten Energiebedarf zur Folge hat. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie aus dem Kraftwerk Baixada Fluminense unterstützt nicht nur die Ansiedlung neuer Unternehmen, sondern auch die Stabilität bestehender Betriebe.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kraftwerk Baixada Fluminense eine Schlüsselrolle im brasilianischen Energiesektor spielt. Mit seiner modernen Technologie und der Nutzung von Erdgas trägt es zur Diversifizierung der Energiequellen des Landes bei und hilft, den Übergang zu einer nachhaltigeren Energiezukunft zu vollziehen. Gleichzeitig hat es positive Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft und die Lebensqualität der Anwohner, indem es eine zuverlässige Energieversorgung gewährleistet.

BrasilienEnergieprofil
2,402
Gesamtanlagen
250.4 GW
Gesamtkapazität
HydroGasBiomassWind
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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