SAN NICOLAS ist ein Kohlekraftwerk, das in Argentinien liegt. Es hat eine installierte Kapazität von 644 MW, die aus Kohleenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1965 in Betrieb genommen. Es wird von AES ARGENTINA GENERACION S.A. betrieben.
61 Jahre alt
Argentinien, South America
- 34. größtes von 368 Kraftwerken in Argentinien
- Nr. 3.788 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.294 von 2.793 Kohle-Kraftwerken weltweit
- 0,92% der installierten Leistung von Argentinien
61 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Kohle-Flotte: 29,2 Jahre
AES ARGENTINA GENERACION S.A. betreibt 11 Kraftwerke mit insgesamt 2.761 MW
7 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 1.476 MW
Quelle: Ministerio de Energía y Minería
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Coal (820 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (55%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Coal
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Argentinien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kohlekraftwerk San Nicolas in Argentinien: Technische Details und regionale Bedeutung
Das Kohlekraftwerk San Nicolas ist eine bedeutende Energieerzeugungsanlage in Argentinien mit einer installierten Leistung von 644 Megawatt (MW). Es wurde 1965 in Betrieb genommen und gehört der AES Argentina Generacion S.A. an. Dieses Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor des Landes, da es einen signifikanten Anteil an der Stromversorgung liefert. In einer Zeit, in der Argentinien bestrebt ist, seinen Energiebedarf zu decken und die wirtschaftliche Stabilität zu fördern, bleibt San Nicolas ein Schlüsselelement der nationalen Energieinfrastruktur.
Das Kraftwerk nutzt Kohle als Hauptbrennstoff, was technische sowie wirtschaftliche Aspekte mit sich bringt. Kohle ist ein fossiler Brennstoff, der in großen Mengen zur Verfügung steht und in vielen Ländern eine gängige Wahl zur Energieerzeugung darstellt. Die Verbrennung von Kohle zur Stromerzeugung erfolgt typischerweise in Dampfkesseln, wo die erzeugte Hitze Wasser erhitzt und Dampf erzeugt, der dann Turbinen antreibt. Diese Technologie ist seit Jahrzehnten erprobt, birgt jedoch Herausforderungen in Bezug auf Effizienz und Emissionen.
Die Nutzung von Kohle in San Nicolas hat jedoch auch erhebliche Umweltfolgen. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe setzt große Mengen an Kohlendioxid (CO2) und anderen Schadstoffen frei, die zur globalen Erwärmung und lokalen Luftverschmutzung beitragen. In den letzten Jahren gab es Bestrebungen, die Umweltauswirkungen von Kohlekraftwerken wie San Nicolas zu reduzieren, indem Technologien zur Emissionsminderung und zur Nutzung von saubereren Energiequellen untersucht werden. Dennoch bleibt die Diskussion um die Nachhaltigkeit und die Rolle von Kohle in der Energiepolitik Argentiniens ein zentrales Thema.
Regional betrachtet nimmt das Kraftwerk San Nicolas eine strategische Position ein. Es versorgt nicht nur die umliegenden Gemeinden, sondern spielt auch eine wichtige Rolle in der überregionalen Energieverteilung. Die Stadt San Nicolás de los Arroyos, in der das Kraftwerk angesiedelt ist, profitiert von der wirtschaftlichen Aktivität, die mit dem Betrieb der Anlage verbunden ist. Arbeitsplätze werden geschaffen, und die lokale Wirtschaft erhält durch die Energielieferungen einen Aufschwung.
Insgesamt ist das Kohlekraftwerk San Nicolas ein zentraler Bestandteil der argentinischen Energieversorgung. Trotz der Herausforderungen im Hinblick auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit bleibt es ein unverzichtbares Element in der Energieerzeugung des Landes, während Argentinien weiterhin nach Möglichkeiten sucht, seinen Energiemix zu diversifizieren und gleichzeitig die wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen.
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