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CENTRAL TERMOELECTRICA TIMBUES865.14 MW Gas

Gas

CENTRAL TERMOELECTRICA TIMBUES ist ein Gaskraftwerk in Argentinien. Es hat eine installierte Kapazität von 865,1 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2008 in Betrieb genommen. Es wird von CENTRAL TERMOELECTRICA JOSE DE SAN MARTIN (TSM) betrieben.

Kapazität
865.14 MW
Inbetriebnahmejahr
2008

18 Jahre alt

Eigentümer
CENTRAL TERMOELECTRICA JOSE DE SAN MARTIN (TSM)
Standort
-32.5778°, -60.7910°

Argentinien, South America

Standort
Koordinaten: -32.577800, -60.791000
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Argentinien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Zentrale Thermoelektrik Timbúes: Eine Schlüsselressource für Argentiniens Energieversorgung

Die Zentrale Thermoelektrik Timbúes, mit einer beeindruckenden Kapazität von 865,14 MW, ist eine bedeutende Energiequelle in Argentinien. Diese Anlage, die im Jahr 2008 in Betrieb genommen wurde, wird von der CENTRAL TERMOELECTRICA JOSE DE SAN MARTIN (TSM) betrieben und spielt eine zentrale Rolle im argentinischen Energiesektor. Die Nutzung von Erdgas als Hauptbrennstoff für die Stromerzeugung ist sowohl eine technische als auch eine umweltpolitische Entscheidung, die auf die Notwendigkeit reagiert, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und gleichzeitig die Energieeffizienz zu maximieren.

Erdgas gilt als relativ sauber im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl. Bei der Verbrennung entstehen weniger Schadstoffe, und die CO2-Emissionen sind geringer. Dies macht die Zentrale Thermoelektrik Timbúes zu einer wichtigen Komponente der Energieinfrastruktur Argentiniens, die darauf abzielt, den CO2-Fußabdruck des Landes zu minimieren und die Umweltauswirkungen der Energieerzeugung zu verringern. Die Anlage ist mit modernen Technologien ausgestattet, die eine hohe Effizienz in der Stromproduktion ermöglichen und gleichzeitig die Emissionen weiter reduzieren.

Die zentrale Lage der Thermoelektrik Timbúes in der Provinz Santa Fe erhöht ihre Bedeutung für die regionale Energieversorgung. Die Anlage ist strategisch günstig gelegen, um sowohl industrielle als auch städtische Verbraucher in der Umgebung mit Strom zu versorgen. Dies ist besonders wichtig für die industriellen Zentren, die auf eine zuverlässige und stabile Energiequelle angewiesen sind, um ihre Produktionsprozesse aufrechtzuerhalten. Die Fähigkeit, große Mengen an Energie zu erzeugen, unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region, indem sie Arbeitsplätze schafft und Investitionen anzieht.

Die Rolle der Zentrale Thermoelektrik Timbúes geht über die bloße Stromerzeugung hinaus. Sie ist ein Beispiel für den Übergang Argentiniens zu nachhaltigeren Energiequellen und zeigt, wie moderne Technologien zur Verringerung der Umweltauswirkungen der Energieerzeugung eingesetzt werden können. Angesichts der globalen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Notwendigkeit, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, stellt die Zentrale Thermoelektrik Timbúes einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar. Ihre Effizienz und Innovationskraft machen sie zu einer Schlüsselressource für die zukünftige Energieversorgung Argentiniens.

ArgentinienEnergieprofil
368
Gesamtanlagen
70.2 GW
Gesamtkapazität
HydroGasCoalNuclear
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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