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CENTRAL TERMOELECTRICA MANUEL BELGRANO868.2 MW Gas

Gas

CENTRAL TERMOELECTRICA MANUEL BELGRANO ist ein Gaskraftwerk in Argentinien. Es hat eine installierte Leistung von 868,2 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2008 in Betrieb genommen. Es wird von TERMOELECTRICA MANUEL BELGRANO SA (TMB) betrieben.

Kapazität
868.2 MW
Inbetriebnahmejahr
2008

18 Jahre alt

Eigentümer
TERMOELECTRICA MANUEL BELGRANO SA (TMB)
Standort
-24.6894°, -65.0425°

Argentinien, South America

Standort
Koordinaten: -24.689400, -65.042500
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Argentinien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Zentrale Thermoelectric Anlage Manuel Belgrano in Argentinien

Die zentrale Thermoelectric Anlage Manuel Belgrano, mit einer installierten Leistung von 868,2 MW, spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor Argentiniens. Diese Anlage, die im Jahr 2008 in Betrieb genommen wurde, befindet sich im Land und wird von der Firma Termoelectrica Manuel Belgrano SA (TMB) betrieben. Die Hauptenergiequelle der Anlage ist Erdgas, welches als relativ saubere fossile Brennstoffalternative gilt. In einem Land, das mit Energiebedarf und der Diversifizierung seiner Energiequellen zu kämpfen hat, stellt die Anlage eine wichtige Komponente in der nationalen Stromerzeugung dar.

Die Nutzung von Erdgas als Brennstoff hat technische Vorteile, insbesondere in Bezug auf Effizienz und Emissionen. Im Vergleich zu Kohle und Öl erzeugt Erdgas bei der Verbrennung niedrigere Mengen an Kohlendioxid (CO2) und anderen Schadstoffen. Dies führt zu einer geringeren Umweltbelastung und unterstützt die nationalen Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Die Anlage ist mit modernen Technologien ausgestattet, die eine optimierte Verbrennung und damit eine effizientere Energieerzeugung ermöglichen.

Die zentrale Rolle der Thermoelectric Anlage Manuel Belgrano im argentinischen Energiesektor ist nicht nur auf ihre Kapazität zurückzuführen, sondern auch auf ihre Fähigkeit, die Nachfrage in Spitzenzeiten zu decken. Diese Flexibilität ist besonders wichtig für die Stabilität des nationalen Stromnetzes, da sie dazu beiträgt, Schwankungen in der Stromnachfrage auszugleichen. Die Anlage trägt somit zur Versorgungssicherheit bei und unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

In Bezug auf die Umweltauswirkungen ist die Anlage aufgrund ihrer Abhängigkeit von Erdgas weniger umweltbelastend als viele andere thermische Kraftwerke, die auf Kohle oder Öl basieren. Dennoch sind die Emissionen von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen, wenn auch geringer, nicht zu vernachlässigen. Die argentinische Regierung hat Initiativen zur Förderung erneuerbarer Energien ins Leben gerufen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen langfristig zu verringern und die ökologischen Auswirkungen der Stromerzeugung zu minimieren.

Regional gesehen hat die Thermoelectric Anlage Manuel Belgrano auch eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Sie schafft Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft durch Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen, die im Umfeld der Anlage tätig sind. Die Investitionen in die Infrastruktur und Technologie der Anlage sind ebenfalls ein positiver Faktor für die regionale Entwicklung. Insgesamt ist die zentrale Thermoelectric Anlage Manuel Belgrano ein zentrales Element der argentinischen Energieversorgung, das sowohl technische als auch wirtschaftliche Herausforderungen und Chancen bietet.

ArgentinienEnergieprofil
368
Gesamtanlagen
70.2 GW
Gesamtkapazität
HydroGasCoalNuclear
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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