CENTRAL TERMICA DE CICLO COMBINADO SALTA— 643 MW Erdgas
CENTRAL TERMICA DE CICLO COMBINADO SALTA ist ein Gaskraftwerk in Argentinien. Es hat eine installierte Leistung von 643 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1999 in Betrieb genommen. Es wird von AES - TERMOANDES SA betrieben.
27 Jahre alt
Argentinien, South America
- 35. größtes von 368 Kraftwerken in Argentinien
- Nr. 3.795 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.335 von 5.146 Erdgas-Kraftwerken weltweit
- 0,92% der installierten Leistung von Argentinien
27 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Erdgas-Flotte: 26,9 Jahre
AES - TERMOANDES SA betreibt 1 Kraftwerke mit insgesamt 643 MW
11 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 2.015 MW
Quelle: Ministerio de Energía y Minería
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Gas (490 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (45%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Argentinien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Zentrale Thermische Kombikraftwerk Salta: Eine bedeutende Energiequelle Argentiniens
Das Zentrale Thermische Kombikraftwerk Salta, mit einer installierten Kapazität von 643 MW, ist eine entscheidende Energiequelle für Argentinien. Das Kraftwerk, das im Jahr 1999 in Betrieb genommen wurde, liegt im Norden des Landes und wird von der AES - Termoandes SA betrieben. Es nutzt Erdgas als Brennstoff, was es zu einer modernen und relativ umweltfreundlichen Option im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen macht.
Erdgas wird in diesem Kraftwerk als primäre Energiequelle verwendet, um die Effizienz und Leistung zu maximieren. Die Kombination von Gasturbinen und Dampfturbinen ermöglicht eine höhere Energieausbeute aus der eingesetzten Brennstoffmenge. Diese Technologie, bekannt als Kombikraftwerk, nutzt die Abwärme der Gasturbine, um Dampf zu erzeugen, der dann eine Dampfturbine antreibt. Dadurch wird der Gesamtwirkungsgrad des Kraftwerks erheblich gesteigert, was bedeutet, dass weniger Brennstoff benötigt wird, um die gleiche Menge an Energie zu erzeugen.
In Bezug auf die Umwelt hat das Kraftwerk einige Vorteile gegenüber traditionellen Kohlekraftwerken, da Erdgas bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen produziert. Dennoch bleibt die Nutzung fossiler Brennstoffe, auch im Fall von Erdgas, mit Herausforderungen verbunden, insbesondere in Bezug auf Methanemissionen, die während der Förderung und des Transports auftreten können. Das Kraftwerk Salta spielt somit eine doppelte Rolle: Es trägt zur Energieversorgung des Landes bei, ist aber auch Teil der Diskussion über den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen.
Die regionale Bedeutung des Kombikraftwerks ist unbestritten. In einer Zeit, in der Argentinien mit Energieengpässen und einer wachsenden Nachfrage konfrontiert ist, leistet die Zentralthermische Kombikraftwerk Salta einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität des nationalen Stromnetzes. Es unterstützt nicht nur die Versorgungssicherheit in der Region Salta, sondern auch in angrenzenden Provinzen. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie ist entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere für industrielle und gewerbliche Aktivitäten, die auf eine konstante Stromversorgung angewiesen sind.
Insgesamt stellt das Zentrale Thermische Kombikraftwerk Salta einen wichtigen Bestandteil der argentinischen Energieinfrastruktur dar. Es verbindet moderne Technologie mit der Nutzung eines vergleichsweise saubereren Brennstoffs und hat somit sowohl wirtschaftliche als auch umweltpolitische Relevanz. Die Herausforderung bleibt jedoch, den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen weiter voranzutreiben, um die langfristigen Klimaziele Argentiniens zu erreichen.
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