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Fransisco de Miranda (Caruachi)2,196 MW Hydro

HydroErneuerbar

Das Francisco de Miranda (Caruachi) Wasserkraftwerk ist ein Schlüsselakteur in der Energieerzeugungslandschaft Venezuelas mit einer Kapazität von 2196 MW. Diese wichtige Anlage nutzt die Kraft des Wassers durch ihre hydroelektrische Technologie, die den Einsatz von Dämmen umfasst, um die kinetische Energie des fließenden Wassers in Strom umzuwandeln. Mit den Koordinaten 8.1600, -62.8000 ist die Caruachi-Anlage strategisch positioniert, um die reichlichen Wasserressourcen der Region zu nutzen, und trägt erheblich zum nationalen Stromnetz bei, um eine stetige Stromversorgung für sowohl private als auch industrielle Verbraucher sicherzustellen. Während Venezuela mit seinen Energieherausforderungen kämpft, wird die Bedeutung von Wasserkraftwerken wie Caruachi immer deutlicher. Die Regierung hat historisch die Wasserkraft als Eckpfeiler ihrer Energiepolitik priorisiert, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig die Nutzung erneuerbarer Ressourcen zu maximieren. Das Francisco de Miranda-Kraftwerk unterstützt nicht nur den Strombedarf des Landes, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Nachhaltigkeit im venezolanischen Energiesektor.

Kapazität
2,196 MW

2.20 GW

Inbetriebnahmejahr
2000

26 Jahre alt

Eigentümer
Corporación Eléctrica Nacional (CORPOELEC)
Standort
8.1600°, -62.8000°

Venezuela, South America

Standort
Koordinaten: 8.160000, -62.800000
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Hydro
Energiequelle
Erneuerbar
Land
Venezuela
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk Francisco de Miranda (Caruachi): Eine bedeutende hydroelektrische Anlage in Venezuela

Das Kraftwerk Francisco de Miranda, auch bekannt als Caruachi, ist eine der größten hydroelektrischen Anlagen in Venezuela mit einer beeindruckenden installierten Kapazität von 2.196 MW. Es befindet sich im Fluss Caruachi, einem Nebenfluss des Orinoco, und spielt eine zentrale Rolle im venezolanischen Energiesektor. Die Anlage wurde in den späten 1990er Jahren in Betrieb genommen und trägt erheblich zur Stromversorgung des Landes bei, das stark auf Wasserkraft setzt, um seinen Energiebedarf zu decken.

Die Energieerzeugung im Kraftwerk Francisco de Miranda basiert auf dem Prinzip der Wasserkraft. Hierbei wird die kinetische Energie des fließenden Wassers genutzt, um Turbinen anzutreiben, die wiederum elektrische Energie erzeugen. Diese Form der Energieerzeugung ist besonders in Ländern mit reichlichen Wasserressourcen, wie Venezuela, verbreitet. Wasserkraft gilt als eine der saubersten und nachhaltigsten Energiequellen, da sie im Betrieb keine direkten CO2-Emissionen erzeugt und im Vergleich zu fossilen Brennstoffen eine geringere Umweltbelastung aufweist.

Jedoch ist die Errichtung und der Betrieb von Staudämmen und Wasserkraftwerken nicht ohne Umweltfolgen. Das Kraftwerk Francisco de Miranda hat zur Schaffung eines großen Stausees geführt, der lokale Ökosysteme beeinflussen kann. Die Flutung von Flächen kann zur Veränderung von Lebensräumen und zur Beeinträchtigung regionaler Flora und Fauna führen. Zudem können die Veränderungen im Wasserhaushalt die Lebensbedingungen für die ansässige Bevölkerung und die Tierwelt langfristig beeinflussen.

Trotz dieser Herausforderungen ist das Kraftwerk Francisco de Miranda von regionaler und nationaler Bedeutung für Venezuela. Es versorgt nicht nur die umliegenden Städte mit Strom, sondern spielt auch eine Schlüsselrolle bei der Sicherstellung der Energieversorgung für die Industrie und Haushalte im ganzen Land. Angesichts der Abhängigkeit Venezuelas von Wasserkraft ist die Stabilität und Effizienz dieser Anlage entscheidend für die Wirtschaft des Landes.

Das Kraftwerk Francisco de Miranda symbolisiert die Bemühungen Venezuelas, seine Energieversorgung nachhaltig zu gestalten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Es steht jedoch auch vor Herausforderungen bezüglich der Instandhaltung und des Umweltschutzes, die in der Zukunft bewältigt werden müssen, um die Lebensqualität der Menschen und die Gesundheit der Ökosysteme in der Region zu gewährleisten. Insgesamt ist das Kraftwerk Francisco de Miranda ein bedeutender Bestandteil der Energieinfrastruktur Venezuelas und spielt eine entscheidende Rolle im Streben nach einer nachhaltigen Energiezukunft.

VenezuelaEnergieprofil
43
Gesamtanlagen
32.4 GW
Gesamtkapazität
HydroGas
Top-Brennstoffe
Wasserkraft als Energiequelle: Eine umfassende Betrachtung

Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.

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