Vermont Yankee Kernkraftwerk— 563,4 MW Kernkraft
Das Vermont Yankee Nuclear Power Plant ist ein Kernkraftwerk in den Vereinigten Staaten von Amerika. Es hat eine installierte Kapazität von 563,4 MW, die aus nuklearer Energie erzeugt wird. Es wird von Entergy betrieben.
54 Jahre alt
Vereinigte Staaten von Amerika, North America
- 790. größtes von 10.098 Kraftwerken in Vereinigte Staaten von Amerika
- Nr. 4.313 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 388 von 514 Kernkraft-Kraftwerken weltweit
- 0,04% der installierten Leistung von Vereinigte Staaten von Amerika
54 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Kernkraft-Flotte: 38,1 Jahre
Entergy betreibt 9 Kraftwerke mit insgesamt 7.616 MW
343 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 7.746 MW
Quelle: Wikidata
Standort
Keine direkten Emissionen
Vermont Yankee Kernkraftwerk ist ein nuclear-Kraftwerk und erzeugt jährlich etwa 4195 GWh sauberen Strom ohne direkte CO₂-Emissionen im Betrieb.
Lebenszyklusemissionen: ~12 g CO₂/kWh (Herstellung, Transport, Rückbau)
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Nuclear
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Vereinigte Staaten von Amerika- Kontinent
- North America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Vermont Yankee Kernkraftwerk: Eine Übersicht über die Energieerzeugung und Umweltaspekte
Das Vermont Yankee Kernkraftwerk ist ein bedeutendes Energieerzeugungswerk in den Vereinigten Staaten, das eine Nennleistung von 563,4 Megawatt (MW) erreicht. Es befindet sich in Vernon, Vermont, und wurde 1972 in Betrieb genommen. Das Kraftwerk gehört der Entergy Corporation, einem großen Unternehmen, das in der Energieerzeugung und -verteilung tätig ist. Vermont Yankee spielte eine wichtige Rolle in der Energieversorgung der Region und trug zur Stabilität des Stromnetzes in New England bei, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage. Die Nutzung von Kernenergie als Hauptenergieträger ermöglicht es dem Kraftwerk, große Mengen an elektrischer Energie mit relativ geringen Betriebskosten zu erzeugen, was es zu einer wichtigen Quelle für die Region macht. Der Betrieb des Kernkraftwerks erfolgt mit Uran als Brennstoff, das in Form von Uranoxid (UO2) verwendet wird. Dieses Brennmaterial wird in Brennelementen zusammengefasst, die in den Reaktorkern eingeführt werden. Im Kernreaktor findet durch die kontrollierte Spaltung von Uranatomen eine Kettenreaktion statt, die Wärme erzeugt. Diese Wärme wird genutzt, um Wasser zu erhitzen, das dann in Dampf umgewandelt wird, um Turbinen anzutreiben und Strom zu erzeugen. Kernkraftwerke wie Vermont Yankee sind in der Lage, große Mengen an Energie ohne die direkte Emission von Treibhausgasen während des Betriebs zu produzieren, was ihnen eine wichtige Rolle im Kontext des Klimaschutzes und der Reduzierung von CO2-Emissionen verleiht. Jedoch ist die Produktion von radioaktivem Abfall ein bedeutendes Umweltproblem, das mit der Kernenergie verbunden ist. Der Umgang mit diesem Abfall stellt eine Herausforderung dar, da er über lange Zeiträume sicher gelagert werden muss. Vermont Yankee wurde 2014 stillgelegt, was die Diskussion über die Zukunft der Kernenergie in den Vereinigten Staaten und deren Platz im Energiemix des Landes anheizte. Trotz seiner Schließung bleibt das Kraftwerk ein wichtiger Teil der Geschichte der Energieerzeugung in Vermont und den umliegenden Bundesstaaten. Die Stilllegung des Kraftwerks hat auch wirtschaftliche und soziale Auswirkungen auf die Region, da viele Arbeitsplätze verloren gingen und die lokale Wirtschaft betroffen war. Insgesamt hat das Vermont Yankee Kernkraftwerk sowohl in der Vergangenheit als auch in der Diskussion um die zukünftige Energieerzeugung in den USA eine bedeutende Rolle gespielt. Es ist ein Beispiel dafür, wie Kernenergie sowohl Vorteile als auch Herausforderungen in Bezug auf Energieversorgung, Umwelt und Gesellschaft mit sich bringt.
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