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Marshall Energy Facility688 MW Gas

Gas

Die Marshall Energy Facility ist ein Gaskraftwerk, das in den Vereinigten Staaten von Amerika liegt. Es hat eine installierte Leistung von 688 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2002 in Betrieb genommen. Es wird von der Tennessee Valley Authority betrieben.

Kapazität
688 MW
Inbetriebnahmejahr
2002

24 Jahre alt

Eigentümer
Tennessee Valley Authority
Standort
37.0286°, -88.3958°

Vereinigte Staaten von Amerika, North America

Standort
Koordinaten: 37.028600, -88.395800
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Vereinigte Staaten von Amerika
Kontinent
North America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Marshall Energy Facility: Eine bedeutende Gas-Kraftwerksanlage in den USA

Das Marshall Energy Facility ist ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in den Vereinigten Staaten, das im Jahr 2002 in Betrieb genommen wurde. Mit einer installierten Kapazität von 688 Megawatt (MW) spielt es eine wesentliche Rolle in der Energieversorgung der Region und des Landes. Das Kraftwerk wird von der Tennessee Valley Authority (TVA) betrieben, einer der größten Energieversorger in den USA, die sich auf die Erzeugung von Strom aus verschiedenen Quellen spezialisiert hat.

Das Marshall Energy Facility nutzt Erdgas als Brennstoff, welches als relativ saubere Energiequelle gilt. Im Vergleich zu Kohle oder Öl ist die Verbrennung von Erdgas effizienter und erzeugt geringere Mengen an Treibhausgasen. Dies ist besonders wichtig im Kontext der Bemühungen um den Klimaschutz und die Reduzierung von CO2-Emissionen. Die Technologie, die im Marshall Energy Facility eingesetzt wird, ermöglicht eine flexible und schnelle Anpassung an den Energiebedarf, was in Zeiten von Spitzenlasten oder unvorhergesehenen Nachfragespitzen von Vorteil ist.

Die Umweltverträglichkeit des Marshall Energy Facility ist im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen relativ hoch. Dennoch ist die Nutzung von Erdgas nicht ohne Auswirkungen. Die Förderung und der Transport von Erdgas können Umweltprobleme wie Methanemissionen und mögliche Kontamination von Wasserressourcen mit sich bringen. Trotz dieser Herausforderungen wird Erdgas häufig als Brückentechnologie betrachtet, die den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen unterstützt.

Regional betrachtet hat das Marshall Energy Facility eine entscheidende Bedeutung. Es versorgt nicht nur Haushalte und Unternehmen in der Umgebung mit Strom, sondern trägt auch zur Stabilität des gesamten Stromnetzes im Tennessee Valley bei. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach Energie stetig ansteigt und gleichzeitig der Druck zur Reduzierung von Emissionen wächst, bietet das Kraftwerk eine wichtige Lösung zur Gewährleistung einer zuverlässigen Energieversorgung.

Insgesamt ist das Marshall Energy Facility ein wichtiger Bestandteil des amerikanischen Energiemixes. Seine Kapazität und die Nutzung von Erdgas machen es zu einem strategischen Element im Kampf gegen den Klimawandel und in der Sicherstellung einer stabilen und nachhaltigen Energiezukunft für die Region und das Land. Angesichts der Herausforderungen, die mit der Energieerzeugung verbunden sind, bleibt das Marshall Energy Facility ein Beispiel für den Fortschritt in der Technologie und der Energiepolitik der USA.

Vereinigte Staaten von AmerikaEnergieprofil
10,047
Gesamtanlagen
1386.4 GW
Gesamtkapazität
GasCoalNuclearHydro
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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