Die Anlage CPV St Charles Energy Center ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Vereinigte Staaten von Amerika auf dem Kontinent Nordamerika. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 746 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem CPV Maryland LLC, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2017 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Vereinigte Staaten von Amerika nimmt CPV St Charles Energy Center den #257-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 746 MW-Kapazität stellt einen 0,13 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Vereinigte Staaten von Amerika dar, die derzeit bei 592.647 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Vereinigte Staaten von Amerika ist die West County Energy Center mit einer Leistung von 4.263 MW, wodurch die CPV St Charles Energy Center im Vergleich etwa 5,7 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,0538 % der gesamten Erzeugungskapazität von Vereinigte Staaten von Amerika von 1.386.385 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.613.984 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Vereinigte Staaten von Amerika jährlich 11 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 237.635 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 38,5686° Breitengrad und -76,8919° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Chalk Point LLC (gas, 2.553 MW), Chalk Point Generating Station (gas, 1.809 MW), Possum Point (oil, 1.591 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Vereinigte Staaten von Amerika.
9 Jahre alt
Vereinigte Staaten von Amerika, North America
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Vereinigte Staaten von Amerika- Kontinent
- North America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
CPV St Charles Energy Center: Ein wichtiger Gaskraftwerksstandort in den USA
Das CPV St Charles Energy Center ist ein modernes Gaskraftwerk mit einer installierten Leistung von 746 Megawatt (MW), das 2017 in Betrieb genommen wurde. Es befindet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika und wird von CPV Maryland LLC betrieben. Dieses Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor der USA, insbesondere in der Region Maryland, wo es zur Stabilität und Zuverlässigkeit der Stromversorgung beiträgt. Als Gaskraftwerk nutzt das CPV St Charles Energy Center Erdgas als primäre Energiequelle. Erdgas wird in modernen Kraftwerken häufig eingesetzt, da es eine effizientere Verbrennung ermöglicht und im Vergleich zu Kohle und Öl geringere Treibhausgasemissionen aufweist. Die Technologie des Kraftwerks umfasst moderne Gasturbinen, die hohe Wirkungsgrade erreichen und somit zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen. Diese Art der Energieerzeugung ist besonders wichtig in Zeiten wachsender Nachfrage nach Strom und der Notwendigkeit, die Energieversorgung zu diversifizieren. Die Umweltbilanz des CPV St Charles Energy Centers ist im Vergleich zu konventionellen Kohlekraftwerken positiv, da Erdgas während der Verbrennung weniger Schadstoffe freisetzt. Dennoch gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Förderung und des Transports von Erdgas entstehen können. Diese Emissionen sind ein bedeutender Faktor im Kontext des Klimawandels und erfordern kontinuierliche Überwachung und Managementstrategien. Regional betrachtet hat das CPV St Charles Energy Center eine bedeutende wirtschaftliche Bedeutung. Es schafft Arbeitsplätze in der Umgebung und unterstützt die lokale Wirtschaft durch den Einsatz von Dienstleistungen und Materialien aus der Region. Darüber hinaus trägt es zur Energiesicherheit bei, indem es eine zuverlässige Stromquelle bereitstellt, die in Zeiten hoher Nachfrage oder bei Ausfällen anderer Energiequellen schnell aktiviert werden kann. In einer Zeit, in der die USA bestrebt sind, den Übergang zu saubereren Energiequellen zu vollziehen und gleichzeitig die Energieunabhängigkeit zu sichern, spielt das CPV St Charles Energy Center eine essentielle Rolle. Es stellt eine Brücke zwischen traditionellen fossilen Brennstoffen und zukünftigen erneuerbaren Lösungen dar, indem es als flexibles Kraftwerk fungiert, das auf Schwankungen in der Stromnachfrage reagieren kann. Insgesamt ist das CPV St Charles Energy Center ein bedeutender Bestandteil der Energieinfrastruktur der USA, das sowohl technische Innovationen als auch ökologische Herausforderungen in einem sich wandelnden Energiemarkt adressiert.
Vereinigte Staaten von Amerika — Energieprofil
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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