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Beaver ist ein Gaskraftwerk in den Vereinigten Staaten von Amerika. Es hat eine installierte Leistung von 610,7 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1975 in Betrieb genommen. Es wird von Portland General Electric Co betrieben.

Kapazität
610.7 MW
Inbetriebnahmejahr
1975

51 Jahre alt

Eigentümer
Portland General Electric Co
Standort
46.1724°, -123.1739°

Vereinigte Staaten von Amerika, North America

Standort
Koordinaten: 46.172400, -123.173900
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Vereinigte Staaten von Amerika
Kontinent
North America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Beaver-Kraftwerk: Eine wichtige Energiequelle in den USA

Das Beaver-Kraftwerk, mit einer installierten Leistung von 610,7 Megawatt (MW), ist eine bedeutende Gaskraftanlage in den Vereinigten Staaten, die im Jahr 1975 von Portland General Electric Co in Betrieb genommen wurde. Das Kraftwerk spielt eine zentrale Rolle im amerikanischen Energiesektor, insbesondere im Nordwesten des Landes, wo es zur Stabilisierung des Stromnetzes und zur Deckung des Energiebedarfs beiträgt. Als Gasfeuerungsanlage nutzt das Beaver-Kraftwerk Erdgas als Brennstoff, was es zu einer vergleichsweise umweltfreundlichen Option im Vergleich zu Kohle- oder Ölkraftwerken macht. Erdgas verbrennt sauberer und erzeugt deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) und andere Schadstoffe, was zur Reduzierung der Luftverschmutzung beiträgt und die Klimaziele der Vereinigten Staaten unterstützt. Technisch gesehen ermöglicht der Einsatz von Erdgas eine effizientere Energieerzeugung, da moderne Gas-Turbinen-Anlagen hohe Wirkungsgrade erreichen können. Diese Effizienz ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks, da es in der Lage ist, auf wechselnde Nachfrage schnell zu reagieren und Spitzenlasten zu decken. Der Betrieb des Beaver-Kraftwerks hat jedoch auch Umweltauswirkungen. Obwohl Erdgas sauberer verbrennt als fossile Brennstoffe wie Kohle, gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Förderung und des Transports von Erdgas freigesetzt werden können. Methan ist ein potentes Treibhausgas, das zur globalen Erwärmung beiträgt. Daher ist es wichtig, die gesamten Emissionen und den ökologischen Fußabdruck der Gasindustrie zu berücksichtigen. Regional betrachtet hat das Beaver-Kraftwerk eine entscheidende Bedeutung für die Energieversorgung im Bundesstaat Oregon und der umliegenden Regionen. Es trägt zur Netzstabilität und zur Bereitstellung von Grundlaststrom bei, während es gleichzeitig die Integration erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Solarenergie unterstützt. In Zeiten hoher Nachfrage oder bei Ausfällen anderer Kraftwerke kann das Beaver-Kraftwerk schnell hochgefahren werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Insgesamt stellt das Beaver-Kraftwerk ein wichtiges Element der Energieinfrastruktur der USA dar, indem es sowohl zur Deckung des aktuellen Energiebedarfs als auch zur Unterstützung der Übergangsphase hin zu einer nachhaltigeren Energiewirtschaft beiträgt.

Vereinigte Staaten von AmerikaEnergieprofil
10,047
Gesamtanlagen
1386.4 GW
Gesamtkapazität
GasCoalNuclearHydro
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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