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Arlington Valley Energy Facility713 MW Gas

Gas

Arlington Valley Energy Facility ist ein Gaskraftwerk in den Vereinigten Staaten von Amerika. Es hat eine installierte Kapazität von 713 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2002 in Betrieb genommen. Es wird von Arlington Valley LLC betrieben.

Kapazität
713 MW
Inbetriebnahmejahr
2002

24 Jahre alt

Eigentümer
Arlington Valley LLC
Standort
33.3417°, -112.8897°

Vereinigte Staaten von Amerika, North America

Standort
Koordinaten: 33.341700, -112.889700
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Vereinigte Staaten von Amerika
Kontinent
North America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Arlington Valley Energy Facility: Eine bedeutende Gasanlage in den USA

Das Arlington Valley Energy Facility, das 2002 in Betrieb genommen wurde, ist ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in den Vereinigten Staaten mit einer installierten Kapazität von 713 Megawatt (MW). Eigentümer der Anlage ist die Arlington Valley LLC, die in der Energiebranche aktiv ist und sich auf die Nutzung von Erdgas als primäre Energiequelle konzentriert. Diese Anlage spielt eine wesentliche Rolle im amerikanischen Energiesektor, insbesondere im Hinblick auf die Bereitstellung von flexibler und zuverlässiger Energie in einem sich schnell wandelnden Energiemarkt.

Die Arlington Valley Energy Facility verwendet Erdgas als Brennstoff, was sie zu einer der modernen Lösungen für die Energieerzeugung macht. Erdgas gilt als eine der saubereren fossilen Brennstoffoptionen, da es bei der Verbrennung weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) und andere Schadstoffe wie Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxide (NOx) freisetzt im Vergleich zu Kohle oder Öl. Diese Eigenschaften machen Erdgas zu einer attraktiven Option für die Stromerzeugung, insbesondere im Kontext des Bestrebens, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen voranzutreiben. Die Technologie, die in Arlington Valley eingesetzt wird, ermöglicht eine hohe Effizienz in der Stromproduktion und trägt zur Stabilität des Stromnetzes bei, indem sie als Regelkraftwerk fungiert, das schnell auf Änderungen in der Nachfrage reagieren kann.

Die Umweltauswirkungen der Arlington Valley Energy Facility sind im Vergleich zu herkömmlichen Kohlekraftwerken relativ gering. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während des gesamten Lebenszyklus von Erdgas, einschließlich Förderung, Transport und Verbrennung, entstehen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas, und daher ist die Überwachung und Minimierung dieser Emissionen entscheidend für die Umweltbilanz der Anlage. Die Betreiber der Arlington Valley Energy Facility haben Maßnahmen ergriffen, um die Effizienz zu maximieren und die Umweltauswirkungen zu minimieren, was zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und zur Förderung eines umweltfreundlicheren Betriebs beiträgt.

Regionale Bedeutung hat das Arlington Valley Energy Facility insbesondere für den Bundesstaat Arizona, wo es eine wichtige Rolle bei der Deckung des Strombedarfs spielt. Angesichts des kontinuierlichen Wachstums der Bevölkerung und der industriellen Aktivitäten in dieser Region ist die Verfügbarkeit zuverlässiger Energiequellen von entscheidender Bedeutung. Die Anlage trägt nicht nur zur Energieversorgung bei, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung, indem sie Arbeitsplätze schafft und die lokale Wirtschaft fördert. In einer Zeit, in der der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt, bleibt das Arlington Valley Energy Facility aufgrund seiner Flexibilität und Effizienz ein wichtiger Bestandteil der Energieinfrastruktur der USA.

Vereinigte Staaten von AmerikaEnergieprofil
10,047
Gesamtanlagen
1386.4 GW
Gesamtkapazität
GasCoalNuclearHydro
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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