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Peterhead1,180 MW Gas

Gas

Peterhead ist ein Gaskraftwerk, das im Vereinigten Königreich liegt. Es hat eine installierte Kapazität von 1.180 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird.

Kapazität
1,180 MW

1.18 GW

Inbetriebnahmejahr
1994

32 Jahre alt

Eigentümer
Scottish Power
Standort
57.4772°, -1.7889°

Vereinigtes Königreich, Europe

Standort
Koordinaten: 57.477200, -1.788900
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Vereinigtes Königreich
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Gas-Kraftwerk Peterhead: Eine zentrale Energiequelle im Vereinigten Königreich

Das Gas-Kraftwerk Peterhead, mit einer installierten Leistung von 1180 MW, ist eines der bedeutendsten Kraftwerke im Vereinigten Königreich. Es befindet sich an der Ostküste Schottlands in der Nähe der Stadt Peterhead und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als primäre Energiequelle, was es zu einem wichtigen Element im Mix der britischen Energieerzeugung macht, insbesondere in Zeiten, in denen erneuerbare Energien nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Die Verwendung von Erdgas ermöglicht eine flexiblere und schnellere Anpassung der Stromerzeugung an die Nachfrage, was insbesondere in Spitzenlastzeiten von Bedeutung ist.

Technisch gesehen nutzt das Peterhead-Kraftwerk eine Kombination aus modernen Gasturbinen und Dampfturbinen in einem sogenannten Kombikraftwerk. Dies ermöglicht eine hohe Effizienz bei der Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Die Gasturbinen sind in der Lage, große Mengen Erdgas zu verbrennen und dabei relativ niedrige Emissionen zu erzeugen, was im Vergleich zu Kohlekraftwerken einen erheblichen Vorteil darstellt. Die Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, wird genutzt, um Dampfturbinen anzutreiben, was die Gesamtenergieeffizienz des Kraftwerks weiter erhöht.

In Bezug auf die Umwelt hat das Peterhead-Kraftwerk sowohl positive als auch negative Aspekte. Einerseits emittiert die Verbrennung von Erdgas weniger CO2 als die Verbrennung von Kohle oder Öl, was zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beiträgt. Andererseits bleibt die Nutzung fossiler Brennstoffe, auch in Form von Erdgas, problematisch für die Erreichung von Klimazielen und der Reduzierung der Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien. Um den CO2-Ausstoß weiter zu verringern, wurde am Peterhead-Kraftwerk ein Projekt zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) initiiert, das darauf abzielt, die Emissionen signifikant zu reduzieren.

Regional gesehen hat das Kraftwerk eine große Bedeutung für die Wirtschaft der Umgebung. Es schafft Arbeitsplätze und unterstützt lokale Unternehmen, die in den Bereichen Bau, Wartung und Betrieb tätig sind. Darüber hinaus trägt es zur Stabilität der Stromversorgung in der Region und im gesamten Vereinigten Königreich bei, indem es eine zuverlässige und kontinuierliche Energiequelle bereitstellt. In einer Zeit, in der der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen forciert wird, bleibt das Peterhead-Kraftwerk ein wesentlicher Bestandteil des Energiemixes des Landes und ist ein Beispiel für die Herausforderungen und Chancen, die mit der Nutzung fossiler Brennstoffe verbunden sind.

Vereinigtes KönigreichEnergieprofil
3,024
Gesamtanlagen
155.3 GW
Gesamtkapazität
GasWindNuclearCoal
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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