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Killingholme600 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Killingholme ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Vereinigtes Königreich auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 600 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Uniper UK Limited, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1995 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Vereinigtes Königreich nimmt Killingholme den #41-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 600 MW-Kapazität stellt einen 1,11 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Vereinigtes Königreich dar, die derzeit bei 54.287 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Vereinigtes Königreich ist die Pembroke Power Station mit einer Leistung von 2.199 MW, wodurch die Killingholme im Vergleich etwa 3,7 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3863 % der gesamten Erzeugungskapazität von Vereinigtes Königreich von 155.300 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.102.400 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Vereinigtes Königreich jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 525.600 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 53,6535° Breitengrad und -0,2556° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört South Humber Bank (gas, 1.310 MW), VPI Immingham (cogeneration, 1.240 MW), Saltend (gas, 1.200 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Vereinigtes Königreich.

Kapazität
600 MW
Inbetriebnahmejahr
1995

31 Jahre alt

Eigentümer
Uniper UK Limited
Standort
53.6535°, -0.2556°

Vereinigtes Königreich, Europe

Standort

Koordinaten: 53.653500, -0.255600
In Google Maps öffnen
Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.16 Mt
2365 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
35.93 Mt
Over 31 years of operation
Past Retirement
2025
1 years past expected retirement
Annual emissions equivalent to
251.9K
cars per year
154.5K
homes per year
52.7M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Vereinigtes Königreich
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Kraftwerk Killingholme: Eine bedeutende Gasanlage im Vereinigten Königreich

Das Kraftwerk Killingholme ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Großbritannien mit einer installierten Leistung von 600 Megawatt (MW). Es befindet sich in der Nähe von Immingham in der Region Lincolnshire und wird von Uniper UK Limited betrieben. Killingholme spielt eine entscheidende Rolle im britischen Energiesektor, insbesondere in der Bereitstellung von flexibler und zuverlässiger Energie, die zur Stabilität des nationalen Stromnetzes beiträgt. Die Anlage nutzt Erdgas als Brennstoff, was sie zu einer relativ sauberen Energiequelle im Vergleich zu Kohlekraftwerken macht. Erdgas setzt bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen frei als fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl, wodurch es als Übergangslösung auf dem Weg zu einer kohlenstoffärmeren Energiezukunft angesehen wird. Technisch gesehen ist das Kraftwerk mit modernen Gasturbinen ausgestattet, die eine hohe Effizienz bei der Umwandlung von Brennstoff in elektrische Energie ermöglichen. Diese Turbinen sind in der Lage, schnell auf Veränderungen in der Nachfrage zu reagieren, was besonders wichtig ist, da der Anteil erneuerbarer Energiequellen im britischen Energiemix kontinuierlich zunimmt. Die Fähigkeit von Killingholme, innerhalb kurzer Zeit hochzufahren, macht es zu einer wichtigen Backup-Quelle für Zeiten, in denen die Erzeugung aus Wind- oder Solarenergie nicht ausreicht. In Bezug auf die Umwelt hat das Kraftwerk Killingholme einige Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Emissionen von Stickoxiden und Methan, die während des Betriebs freigesetzt werden können. Uniper UK Limited hat jedoch Initiativen ergriffen, um die Umweltauswirkungen der Anlage zu minimieren, einschließlich Investitionen in Technologien zur Emissionsreduktion. Regional hat das Kraftwerk eine signifikante Bedeutung, da es nicht nur Arbeitsplätze in der Umgebung schafft, sondern auch die lokale Wirtschaft unterstützt. Die Nähe zu einem der größten Chemieparks des Landes ermöglicht es, Synergien zwischen der Energieerzeugung und industriellen Anwendungen zu nutzen. Darüber hinaus trägt Killingholme zur Energiewirtschaft der Region bei, indem es eine zuverlässige Stromversorgung gewährleistet, die für die Entwicklung und das Wachstum der Region unerlässlich ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kraftwerk Killingholme eine Schlüsselrolle im britischen Energiesektor spielt, indem es eine zuverlässige Energiequelle bereitstellt, die zur Stabilität des Stromnetzes beiträgt und gleichzeitig den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen unterstützt.

Vereinigtes KönigreichEnergieprofil

3.024
Gesamtanlagen
155.3 GW
Gesamtkapazität
GasWindNuclearCoal
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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