Die Anlage Keadby 2 Power Station ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Vereinigtes Königreich auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 893 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem SSE Thermal, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2019 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Vereinigtes Königreich nimmt Keadby 2 Power Station den #20-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 893 MW-Kapazität stellt einen 1,64 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Vereinigtes Königreich dar, die derzeit bei 54.287 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Vereinigtes Königreich ist die Pembroke Power Station mit einer Leistung von 2.199 MW, wodurch die Keadby 2 Power Station im Vergleich etwa 2,5 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,5750 % der gesamten Erzeugungskapazität von Vereinigtes Königreich von 155.300 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 3.129.072 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Vereinigtes Königreich jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 782.268 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 53,5949° Breitengrad und -0,7524° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Drax power station (coal, 3.960 MW), Drax Power Station (biomass, 3.960 MW), West Burton (coal, 2.012 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Vereinigtes Königreich.
7 Jahre alt
Vereinigtes Königreich, Europe
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Vereinigtes Königreich- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Keadby 2 Power Station: Eine bedeutende Gaskraftanlage im Vereinigten Königreich
Das Keadby 2 Power Station ist eine moderne Gaskraftanlage im Vereinigten Königreich mit einer beeindruckenden Kapazität von 893 MW. Diese Anlage wird von SSE Thermal betrieben und spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor des Landes. Keadby 2 wurde als Teil der Bemühungen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Unterstützung der Übergangsstrategie zu nachhaltigeren Energiequellen entwickelt. Die Anlage nutzt Erdgas als Brennstoff, ein fossiles Energieträger, der im Vergleich zu Kohle und Öl geringere CO2-Emissionen erzeugt. Dies macht Keadby 2 zu einer wichtigen Komponente der britischen Energieinfrastruktur, insbesondere in Zeiten erhöhter Nachfrage und zur Stabilisierung der Stromversorgung, während die Integration erneuerbarer Energien voranschreitet.
Technisch gesehen ist Keadby 2 mit modernen Gasturbinen ausgestattet, die eine hohe thermische Effizienz bieten. Diese Turbinen sind in der Lage, schnell auf Änderungen der Stromnachfrage zu reagieren, was sie besonders wertvoll in einem Energiemarkt macht, der zunehmend von intermittierenden erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne bestimmt wird. Durch den Einsatz von fortschrittlicher Technologie kann die Anlage außerdem den Brennstoffverbrauch optimieren und die Betriebskosten senken. Die Nutzung von Erdgas als Brennstoff ermöglicht es Keadby 2, die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu älteren Kohlekraftwerken erheblich zu reduzieren.
In Bezug auf die Umweltauswirkungen ist Keadby 2 so konzipiert, dass es die strengen Emissionsstandards des Vereinigten Königreichs erfüllt. Obwohl Erdgas fossile Brennstoffe sind, wird es als relativ sauberer Energieträger betrachtet, da es weniger Schadstoffe wie Schwefeloxide und Feinstaub emittiert. Die Anlage trägt somit zu den nationalen Zielen zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen bei und unterstützt den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft. Dennoch bleibt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein umstrittenes Thema, da die langfristigen Ziele eine vollständige Abkehr von diesen Energieträgern erfordern.
Regional gesehen ist Keadby 2 ein bedeutender Arbeitgeber und ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wirtschaft. Die Inbetriebnahme der Anlage hat nicht nur Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch Investitionen in die Infrastruktur und die regionale Entwicklung gefördert. Die strategische Lage der Anlage in der Nähe von Gasversorgungsnetzen und Stromübertragungsleitungen ermöglicht eine effiziente Integration in das nationale Stromnetz. Keadby 2 spielt somit eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung einer zuverlässigen Energieversorgung für Haushalte und Unternehmen im Vereinigten Königreich, während es gleichzeitig die Herausforderungen der Energiewende adressiert.
Vereinigtes Königreich — Energieprofil
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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