Die Anlage Deeside ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Vereinigtes Königreich auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 515 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Centrica, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2018 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Vereinigtes Königreich nimmt Deeside den #44-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 515 MW-Kapazität stellt einen 0,95 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Vereinigtes Königreich dar, die derzeit bei 54.287 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Vereinigtes Königreich ist die Pembroke Power Station mit einer Leistung von 2.199 MW, wodurch die Deeside im Vergleich etwa 4,3 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3316 % der gesamten Erzeugungskapazität von Vereinigtes Königreich von 155.300 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 1.804.560 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Vereinigtes Königreich jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 451.140 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 53,2332° Breitengrad und -3,0547° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Connahs Quay (gas, 1.380 MW), Connahs Quay Power Station (gas, 1.380 MW), Connah's Quay Power Station (gas, 1.380 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Vereinigtes Königreich.
8 Jahre alt
Vereinigtes Königreich, Europe
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Vereinigtes Königreich- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Deeside-Gaskraftwerk im Vereinigten Königreich
Das Deeside-Gaskraftwerk ist ein bedeutendes Kraftwerk im Vereinigten Königreich mit einer installierten Leistung von 515 Megawatt (MW). Es nutzt Erdgas als primäre Energiequelle und spielt eine entscheidende Rolle im britischen Energiesektor, insbesondere in der Übergangsphase zu einer nachhaltigeren Energieversorgung. Das Kraftwerk befindet sich in der Region Deeside in Wales und ist strategisch wichtig für die Versorgungssicherheit und die Stabilität des Stromnetzes in dieser Region und darüber hinaus.
Erdgas gilt als vergleichsweise sauberer fossiler Brennstoff im Vergleich zu Kohle oder Öl, da es bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen produziert. Das Deeside-Kraftwerk nutzt moderne Technologien zur Stromerzeugung, die darauf abzielen, die Effizienz zu maximieren und die Umweltauswirkungen zu minimieren. Die Anpassungsfähigkeit von Gaskraftwerken ermöglicht es ihnen, schnell auf Schwankungen in der Nachfrage zu reagieren, was sie zu einer wichtigen Komponente im Mix der erneuerbaren Energien macht. In Zeiten niedrigerer Nachfrage oder bei einem hohen Angebot erneuerbarer Energien kann das Kraftwerk flexibel heruntergefahren werden, um den Betrieb der erneuerbaren Anlagen zu unterstützen.
Die Umweltauswirkungen von Gaskraftwerken sind ein zentrales Thema in der aktuellen Debatte über die Energiepolitik. Während die Emissionen von Treibhausgasen im Vergleich zu Kohlekraftwerken signifikant geringer sind, gibt es dennoch Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Förderung und des Transports von Erdgas entstehen können. Das Deeside-Kraftwerk hat Maßnahmen zur Reduzierung dieser Emissionen implementiert und verfolgt aktiv Strategien, um seine Umweltbilanz zu verbessern.
Regional betrachtet ist das Deeside-Kraftwerk von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Umgebung. Es bietet zahlreiche Arbeitsplätze in der Region und trägt zur lokalen Wirtschaft bei. Außerdem unterstützt es die Integration erneuerbarer Energiequellen, indem es eine zuverlässige Backup-Stromquelle bereitstellt, wenn die Produktion von Wind- oder Solarenergie variabel ist.
Insgesamt ist das Deeside-Gaskraftwerk ein wichtiger Bestandteil der britischen Energieinfrastruktur. Es zeigt, wie moderne Technologien und Erdgas als Übergangslösung in der Energiewende genutzt werden können, während gleichzeitig die Ziele zur Reduktion von Kohlenstoffemissionen verfolgt werden. Mit seiner Kapazität von 515 MW spielt es eine essentielle Rolle bei der Gewährleistung einer stabilen und nachhaltigen Energieversorgung in Großbritannien.
Vereinigtes Königreich — Energieprofil
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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