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Sriracha700 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Sriracha ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Thailand auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 700 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem GPSC, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2015 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Thailand nimmt Sriracha den #39-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 700 MW-Kapazität stellt einen 0,97 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Thailand dar, die derzeit bei 72.311 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Thailand ist die Ratchaburi Power Plant mit einer Leistung von 5.135 MW, wodurch die Sriracha im Vergleich etwa 7,3 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,7266 % der gesamten Erzeugungskapazität von Thailand von 96.343 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.452.800 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Thailand jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 817.600 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 13,1128° Breitengrad und 100,9085° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Bang Pakong Power Plant (gas, 1.862 MW), Bang Pakong Power Plant (gas, 1.862 MW), Gulf SRC Power Plant (gas, 1.325 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Thailand.

Kapazität
700 MW
Inbetriebnahmejahr
2015

11 Jahre alt

Eigentümer
GPSC
Standort
13.1128°, 100.9085°

Thailand, Asia

Standort

Koordinaten: 13.112800, 100.908500
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.35 Mt
2759 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
14.87 Mt
Over 11 years of operation
Est. Retirement
2045
19 years remaining
Annual emissions equivalent to
293.9K
cars per year
180.3K
homes per year
61.5M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Thailand
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Gaskraftwerk Sriracha in Thailand: Technische Details und Bedeutung für die Energieversorgung

Das Gaskraftwerk Sriracha ist eine bedeutende Energieanlage in Thailand mit einer installierten Kapazität von 700 Megawatt (MW). Es wird von der Global Power Synergy Public Company Limited (GPSC) betrieben und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieinfrastruktur des Landes. Dieses Kraftwerk nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff, was es zu einer modernen und effizienten Energiequelle macht. In Thailand ist Erdgas ein bevorzugter Energieträger, da es vergleichsweise sauberer ist als Kohle und weniger CO2-Emissionen verursacht. Die Verwendung von Erdgas trägt dazu bei, die Luftqualität in städtischen Gebieten zu verbessern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Technisch gesehen ist das Gaskraftwerk Sriracha mit modernen Gasturbinen ausgestattet, die eine hohe Effizienz bei der Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie bieten. Diese Turbinen arbeiten in einem kombinierte-cycle Verfahren, bei dem die Abwärme der Turbine genutzt wird, um zusätzlichen Strom zu erzeugen, was den Gesamtwirkungsgrad der Anlage erhöht. Dies ermöglicht es, die Energieerzeugung bei gleichzeitig niedrigeren Betriebskosten zu optimieren. Die Anlage ist Teil eines größeren Energienetzwerks, das darauf abzielt, die steigende Nachfrage nach Elektrizität in Thailand zu decken, insbesondere in industrialisierten und urbanen Regionen.

Die Umweltverträglichkeit des Gaskraftwerks Sriracha ist im Vergleich zu Kohlekraftwerken deutlich höher. Obwohl Erdgas bei der Verbrennung ebenfalls CO2 freisetzt, sind die Emissionen von Schwefeloxiden und Stickoxiden viel geringer. Dies führt zu einer Reduzierung der Luftverschmutzung und hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Dennoch bleibt die Herausforderung der Methanemissionen, die während der Erdgasförderung und -verteilung auftreten können, ein wichtiges Thema in der Diskussion um die Umweltbilanz von Erdgas.

Regional gesehen hat das Kraftwerk Sriracha eine strategische Bedeutung für die Energieversorgung in Thailand. Es unterstützt nicht nur die nationale Energiewende hin zu nachhaltigeren Energiequellen, sondern spielt auch eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung des Stromnetzes. Angesichts wachsender Bevölkerungszahlen und wirtschaftlicher Entwicklung ist die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie von entscheidender Bedeutung für das Wachstum der thailändischen Wirtschaft. Darüber hinaus ist das Gaskraftwerk ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen Thailands, die Energieunabhängigkeit zu erhöhen und die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gaskraftwerk Sriracha sowohl aus technischer als auch aus umweltpolitischer Sicht eine zentrale Rolle in der thailändischen Energieversorgung spielt.

ThailandEnergieprofil

293
Gesamtanlagen
96.3 GW
Gesamtkapazität
GasCoalHydroSolar
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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